Sonntag, 19. Mai 2013

Wann ich esse

Ich hab in der vergangenen Woche aus Interesse mal mein Hungergefühl/Essverhalten beobachtet und komme zu einem gleichermaßen interessanten wie schockierenden Ergebnis:

- Ich esse wenn ich lerne und nicht weiterkomme und frustriert bin
- Ich esse wenn ich mich langweile und nicht weiß was ich sonst machen könnte
- Ich esse wenn alle andern auch essen
- Ich esse wenn ich denke, dass ich essen sollte weil gerade Essenszeit ist
- Ich esse wenn ich mich ärgere
- Ich esse als Ausrede um irgendwas nicht zu tun, das ich sonst tun müsste
- Ich esse, um nicht reden zu müssen
- Ich esse als Nebenbeschäftigung zu andern Dingen wie Fernsehen oder Lesen
- Ich esse zur Belohnung

... und ja, manchmal ess ich auch, weil ich Hunger habe. Aber viel Hunger bleibt bei all diesen Gelegenheiten ja nicht mehr übrig. Gleichermaßen bleibt der Genuß auf der Strecke, denn das schnell reingesnackte Weckerl am Weg zur U-Bahn wird auch nicht wirklich wahrgenommen.

Äußerst, äußerst ernüchternd.

Mittwoch, 15. Mai 2013

This is how I work

Nachdem Madame Smilla von *anders-anziehen* mich darauf gebracht hat (guckstu Blogroll! guckstu!!), kümmere ich mich liebevoll um dieses Stöckchen. Als eher unter- bis durchschnittlich technikaffiner Mensch, der ich nun mal bin, darf man gespannt sein ;-)


Bloggerinnen-Typ:
Unregelmäßig, aber wenn's mich beißt, dann mit Inbrunst. Bedeutet: man hört mich vielleicht für 6 Wochen nicht, aber dann kommen in 3 Tagen 5 Posts. Ha, ist das wundervoll spannend mit mir, was? ;-)


Gerätschaften digital:
Mein Handy (auch liebevoll "Gehirn" genannt) ist ein LG Prada, wegen dem ich permanent verarscht werde ("Haha, du hast ja ein Desginerhandy!" - meine Antwort "Es war verdammt noch mal das billigste Vertragsverlängerungshandy das mein Betreiber zu bieten hatte!!" geht meistens in Blödelei des Gegenübers unter. Darum an dieser Stelle nochmal: ES WAR VERDAMMT NOCHMAL DAS BILLIGSTE ... ach, vergeßt es...

Und mein Augenstern ist ein MacBook Pro, das ich hoffentlich für die nächsten 15 Jahre haben werde, denn ungefähr so lange kann ich mir sicher keinen neuen Laptop leisten ;-)


Gerätschaften analog:
Etwa 5 Collegeblöcke, die mit Uni-Zeugs zugekritzelt werden. Wo es geht, schreib ich digital mit (da irgendwie alle Papier-Unterlagen in meinen Händen früher oder später die Flucht ergreifen. Andre bezeichnen das so hart als "verlieren"). Aber grad in Mathe oder auf Exkursionen geht's nicht ohne Block ;-)


Arbeitsweise: heiteres, immer wieder ausuferndes Multitasking


Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwaltung?
Ich würde da jetzt irgendwie sehr gerne was total Cooles schreiben um als der volle Crack dazustehen. Bin ich aber nicht, darum sag ich mal wie's ist: Wikipedia ist ein Segen, ich bin zufrieden mit Google Chrome und meine Bookmarklist zeichnet sich dadurch aus, dass ich weiß, wie lange ich ungefähr scrollen muss, bis ich den Link finde, den ich möchte. Wobei ... bevor ich mir das antu, such ich ihn vorher oft nochmal neu ;-)


Wo sammelst du deine Blogideen?
Die Hälfte geistert in meinem Kopf rum, und versiegt irgendwann weil ich mir immer wieder denke "Ah! Das merk ich mir, das gibt sicher ein tolles Posting!" - aaaaaand it's gone. Die andere Hälfte bleibt hängen und nimmt Gestalt an. Manchmal auch erst Monate nach dem Ereignis ... aber hey, dann ist die Geschichte gut abgelegen und hat einen angenehmen Nachgeschmack :-)
Themenbezogen kommt sicherlich das meiste aus meinem Dasein als Sanitöse. Aber man findet auch immer wieder kleine Exkurse in die 8.011 anderen Sachen, die für mich eine Rolle spielen ;-)

Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet
Nur schreiben, wenn man Bock hat. Erzwungenes schreibt sich grausam und liest sich besch*ssen. Wenn die Worte kommen, geht alles ruckizucki :-)


Benutzt du eine To-Do List-App? Welche?
Es gibt To-Do List Apps? Kein Scheiß jetzt?

Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät ohne das du nicht leben kannst?
Ich würde leiden ohne Kühlschrank, aber es würde gehen. Ernsthaft, nehmt mir alles, aber nicht das Telefon. Ich wäre administrativ, organisatorisch und überhaupt nervlich am Ende.


Gibt es etwas, das du besser kannst als andere?
Höflich und respektvoll sein (ich grüße die Kassiererin im Supermarkt und lächle sie an, auch wenn sie dreinschaut als wäre sie auf dem Weg zu elektrischen Stuhl). Wenn Patienten mühsam werden, dauert es wirklich, wirklich, WIRKLICH lange, bis es mich z'reißt.

Und ich kann auch so richtig gut fluchen!! Soviel Herzblut bei Fäkalausdrücken wie bei mir findet man selten.


Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen?
Je nach Stimmung oft gar nix ... oder mein aktuelles Soundtrack-Lied. Was das ist, muss ich glaub ich mal in einem späteren Blogposting erzählen, das sprengt hier den Rahmen :-)


Wie ist dein Schlafrhythmus – Eule oder Nachtigall?
Ganz klare Eule :-)


Eher introvertiert oder extrovertiert?
Definitiv zum allergrößten Teil extrovertiert. "Goschad", immer auf Achse, manchmal unüberlegt weil zu spontan, ... die introvertierte Seite ist da, kommt aber nur immer wieder mal zum Vorschein.


Wer sollte diese Fragen auch beantworten?
Frau Dr. Chnübli oder Dr. Chaos wären interessant :) Oder auch Herr PotaBlog, der sicherlich zu den technischen Aspekten deutlich mehr zu sagen hat als ich ;-)


Der beste Rat den du je bekommen hast?
Eine falsche Entscheidung, die rechzeitig kommt, ist noch immer besser, als eine richtige Entscheidung, die zu spät kommt.


Noch irgendwas wichtiges?
Das wirklich beste auf der Welt ist Tomaten-Mozzarella Salat mit frischem Basilikum und Olivenbrot. Musste auch mal gesagt werden. Dieses Gericht ist rettungslos unterbewertet.

Freitag, 10. Mai 2013

Dieser Moment wenn...

xxx

... der Patient bei der Übergabe im Krankenhaus dem Arzt urplötzlich etwas von Brustschmerzen erzählt (obwohl du ihn bei der Fahrt hierher 10 Minuten lang deswegen gelöchert hast und die Antwort immer "nein, mir tut nix weh" war).

xxx

... du am Datenfunkterminal das Freitext-Feld öffnest und da steht, dass der Patient ein Kind ist.

xxx

... wenn die Nierentasse noch rechtzeitig zum würgenden Patienten kommt.

xxx

.... wenn der Hypoallmählich wacher wird und dich mit großen Augen anschaut.

xxx

... wenn während der Adenosingabe bei einer SVT die Nullinie am EKG erscheint und der Patient meint, er fühlt sich jetzt grad irgendwie nicht gut.

xxx

... wenn dir dein Patient erzählt, er hätte einen Mikrochip im Hirn und du sollst ihn ins Krankenhaus bringen, damit der entfernt werden kann, sonst kann Big Brother ihn weiter überwachen.

xxx

... wenn du das Sedacoron aufziehst, ohne, dass es schäumt.

xxx

... in dem du sagst, dass es dir leid tut.


xxx

.... in dem du "bitte, gern geschehen" sagst.

xxx

... wenn der Notarzt aus dem NEF steigt und du weißt, dass dir gleich dein "Depp des Tages" begegnen wird.

xxx

... das Team wie eine gut geölte Maschine funktioniert und jeder Handgriff sitzt, ohne, dass viel dabei geredet wird.

xxx



Ich bin im Augenblick nicht viel auf der Straße - leider. Der Dienst mit all seinen Facetten - tragisch, lustig und skurril - fehlt mir.


Habt ihr auch "Momente" (sie dürfen auch gern nicht rettungsdienstlich sein! :-) )

Was ist euer "Moment"?

Sonntag, 14. April 2013

Früüüühling

Der Blog ist frühlingsfit gemacht ... nun erwarte ich noch die Muse, die mich zu frühlingshaften Einträgen motiviert.
So oder so: SONNEEEE! :-)

Donnerstag, 4. April 2013

Hirnleer

Wenn ein Schinken-Käse Toast mit Mayonaise das Beste ist, was dir den ganzen Tag über passiert ist, läuft irgendwas falsch.

Sonntag, 17. Februar 2013

Ich fühl mich im Moment ziemlich genau so:

http://www.youtube.com/watch?v=h-F-x10ZMio


(..man möge mir verzeihen, es ist mir im Augenblick nicht möglich, liebevoll zu googlen, warum ich dieses Video nicht so einbetten kann wie alle Videos davor, da mir ganz akut der Nerv dafür fehlt. Also, bitte einfach so anklicken :-) Wobei, wenn ich mir dieses Lied noch 50 Mal anhöre, erstarkt mein Geduldsfaden vielleicht wieder.)

Dienstag, 5. Februar 2013

Das erste Mal...

Vor vielen Jahren hatte ich eine liebe Freundin in einer Parallelklasse. Ich, weil in tiefstkatholischer Einöde lebend, hatte als religiöse Minderheit in den Religionsstunden frei (Ethik oder irgendwas Multikonfessionelles gabs damals nicht). In diesen Freistunden malträtierte ich den Internet-PC im Korridor der meistens so voll mit Viren war, dass er ohnehin nur zum Minesweeper spielen taugte, sass in der Bibliothek und las, zeichnete oder schrieb vor mich hin. Ich begann, diese Freistunde erst kurz vor der Matura tatsächlich effizient zu nutzen (mit Lernen und Aufgaben machen und so).

Tatsächlich habe ich in diesen Freistunden, in denen sich meist die anders-"gläubigen" in der Schule zusammenrotteten - die, für die es sich zumeist nicht auszahlte, eigenen Religionsunterricht zu veranstalten, weil es waren ja nur 4 oder 5, und auch die hatten nicht alle die selbe Konfession - mehr über Religion und Toleranz gelernt als im eigentlichen Schulfach, das mir zu späterem Zeitpunkt aufs Aug gedrückt wurde.

Aber damals war der Schulabschluss, obgleich doch gar nicht mehr sooo weit weg, noch unaussprechlich und unvorstellbar und überhaupt. Es gab auch eine Zeit, da verbrachte ich die Freistunde nicht mit Lesen oder Lernen oder Nasebohren, sondern mit Steffi (nennen wir sie mal so). Steffi, ebenfalls religiös bevorteilt, was die wöchentliche Freistunde anging, war das was ich heute vermutlich "rotzfreches Gör" nennen würde. Wüste Frisur, viel zu ungebremstes Mundwerk, idiotische Ideen erster Klasse. Es war großartig mit ihr, auch, wenn klein-Mia sich zuweilen von Steffi etwas überfahren fühlte (wie es mit beherrschenden Persönlichkeiten halt manchmal so ist). Aber wir hatten unseren Spaß, von den üblichen Mädlsthemen über herzhaftes Ablästern bis hin zu gemeinsamen heimlichen Zigarettenrauchen am Schulhof (an der Schule erst ab 16 geduldet - boooaaaah, was für ein Kick da schon mit 14 rumzustehen und zu paffen, während man verzweifelt versucht auszusehen, als würde man inhalieren).

Mit Beginn des 2. Schuljahres mit Steffi kristallisierte sich heraus, dass für sie ein bestimmtes Thema in ihrem Leben immer vorherrschender wurde. Im September waren wir noch beim guten Vorsatz "ich will abnehmen, weißt du, ich fühl mich so schwabblig." Steffi war nicht dürr, aber von dem, was man hierzulande "blaaad" nennt, weit entfernt. Aber welcher pubertierende Jugendliche war schon mal zufrieden mit seinem Körper? Eben.

Gegen November - man wurde schon wieder an allen Ecken mit Weihnachtsdeko und Keksen konfrontiert - lehnte Steffi nicht mehr nur rigoros Süssigkeiten sondern jegliches Essen ab. Über Weihnachten dürfte es zu Hause heftig gekracht haben, denn im neuen Jahr erklärte Steffi mir, sie würde jetzt wieder essen, aber der Gedanke, wieder zuzunehmen (immerhin 3 Kilo hatte sie sich schon abgezwackt zu diesem Zeitpunkt) würde ihr schwer zu schaffen machen. Genauso wie der ständige Kampf ums Essen zu Hause mit den Eltern.

"Aber, weißt, es gibt eine Lösung." Wir saßen gerade in einem verlassenen Winkel der Schulbibliothek, als sie mir das sagte und an das verschwörerische Blitzen in ihren Augen erinnere ich mich noch genau. "Ich ess das ganze Zeug einfach, und nachher geh ich speiben. Und wenn ich dazwischen Hunger bekomme, ess ich einfach Wattebauschen, die ich mit Orangensaft eingeweicht hab. Das füllt ganz toll den Magen."
Ich war baff.
(Mein eigener Kontakt mit Eßstörungen kam erst später. Zu diesem Zeitpunkt war es für mich völlig unfassbar, dass irgendwer - und schon gar nicht meine starke, tolle Steffi - einer Eßstörung auf den Leim gehen konnte).

Mein Fingerspitzengefühl hielt sich in Grenzen. Ich würde das Gespräch, das danach kam, heute etwas anders gestalten - aber damals tat ich genau das, was mir als erstes einfiel, und das hieß: Fakten, Fakten, Fakten. Ich knallte Steffi alles um die Ohren was ich wusste - Schädigung der Speiseröhre und Zähne, Nährstoffmangel und Haarausfall, dauernder Mundgeruch, etc ... Steffi tat das, was ich Jahre später, wenn mit meinen Problemen konfrontiert, auch tat: sie machte zu, hörte nicht hin, relativierte.

"Aber doch nur bis ich wieder 50 Kilo habe! Dann ess ich ja eh wieder normal."
"Ich mach das ja eh nicht immer!"
"Kannst jetzt bitte endlich damit aufhören?"

Ich wollte sie nicht verlieren, also hielt ich vorerst den Mund - und auch das Versprechen das ich ihr gegeben hatte: niemandem ein Wort zu erzählen. Unsere Freundschaft litt darunter, denn manchmal musste ich einfach wieder mit dem Thema Abnehmen anfangen weil ich Angst hatte - und wenn ich es nicht tat, tat es Steffi. Der Gedanken um essen und kotzen war schon so allgegenwärtig in ihrem Leben, dass sie es gegen Ostern nicht mehr schaffte, es nicht mehr anzusprechen. Ihre Abnehmerfolge waren bescheiden - wie es bei reinen Bulimikern häufig der Fall ist, nahm auch sie durch das Erbrechen nur wenig ab.

Es war Mai, als ich es endlich schaffte sie zu knacken. Meine harte Arbeit gipfelte in Steffis Zugeständnis, dass sie das ständige Kotzen fürchterlich fand, aber nicht mehr wüsste, wie sie davon loskommen sollte.
"Ich muss mich nur noch nach vorn beugen, weißt du, und es kommt schon rauf. Meistens brauch ich nicht mal mehr den Finger. Ich weiß nicht mehr was ich machen soll."
"Und wenn du einfach versuchst, ganz kleine Portionen wieder zu essen? Nur ein kleines bisschen?" schlug ich hilflos vor.
"Aber dann nehme ich ja zu, das geht ja nicht..."

Ich war mit meiner Weisheit am Ende - es musste ein Plan her. Eine Lösung. Irgendwas. Jemand, der Ahnung hatte. Das einzige, was mir einfiel, war die Schulärztin. Die musste doch die Rettung sein. Die hatte da sicher ein Ass im Ärmel. Die musste doch ständig mit sowas zu tun haben - in einer Schule, in der weit mehr als die Hälfte der Schülerinnen Mädchen waren. So konzentrierte ich meine letzten Anstrengungen darauf, Steffi davon zu überzeugen, mit mir gemeinsam zur Schulärztin zu gehen. Alles würde besser werden, wenn ein Arzt Bescheid wusste, der konnte mit den Eltern reden, es gibt Behandlungspläne und ja, es wäre sicher nicht ganz einfach, aber alles würde gut und Steffi würde nicht mehr nach jedem Essen über der Kloschüssel hängen und wir könnten auch wieder mal über etwas anderes reden als Gewicht und Essen und Nicht-Essen.

Es war am letzten Schultag dieses turbulenten und anstrengenden Schuljahres, als ich es geschafft hatte, Steffi und die Ärztin an einen Tisch zu bringen. Frau Doktor machte sich keine allzugroße Mühe, ihr Desinteresse irgendwie zu maskieren. Auch sie, wie sie kerzengerade dasitzt und über unsere Köpfe hinweg beim Fenster hinaussieht, seh ich jetzt, 15 Jahre später, noch genau vor mir.

"Also, warum sind wir jetzt alle hier?"
Steffi brauchte 3 Anläufe, bevor sie langsam und zähflüssig den Satz "ich geh nach dem Essen immer kotzen ... ich glaube ich hab Bulimie" herausbrachte. Ich war schrecklich stolz auf sie, dass sie es endlich geschafft hatte, das Problem auszusprechen. Und Hilfe zu suchen.
"Hmm", erwiderte die Schulärztin nach einer kurzen Pause. "Naja, am besten kommst du dann nach den Ferien wieder und wir überlegen uns dann was, ok?"
Sie stand auf, nahm ihre Tasche und ging.

Ich hatte Tränen in den Augen vor Zorn und Wut und Demütigung und Steffi muss sich noch viel schlimmer gefühlt haben. Noch niemals hatte ich mich von jemandem so im Stich gelassen gefühlt wie von dieser Ärztin. Steffi und ich gingen vor der Schule auseinander und haben uns während der Ferien nicht gesehen oder gehört. Ein, zwei Mal schrieben wir uns Briefe, aber irgendwann kam keine Antwort mehr. Im darauffolgenden Herbst, als ich sie wieder traf und fragte, wie es ihr gehe, musterte sie mich mit einer Mischung aus Abschätzigkeit und Mitleid, als sie sagte "Weißt du, ich hab das so gemacht, wie du vorgeschlagen hast. Ich hab einfach ganz kleine Portionen gegessen zum Anfangen, und jetzt geht's wieder."
Sie drehte sich um und ging.

Wir haben nie wieder miteinander geredet.

Montag, 28. Januar 2013

Wirrwarr

Es gibt so Tage, an denen krieg ich mich selbst nicht auf die Reihe. Einerseits sind da wundervolle Nachwehen eines schönen Wochenendes und ich fühle mich entspannt und gut und wohl und die Schmetterlinge in meinem Bauch sind groß genug, dass ich auf ihnen reiten könnte wie Jake Sully auf diesen Riesenflugviechern in Avatar...

... und dann sind da andere Menschen, deren bloße Existenz mich schon wirklich frustriert, und ein Muskelkater, der so fies ist, dass ich die Arme nicht mehr ausstrecken kann (wie?? WIE in Gottes Namen??!) und Bauchschmerzen und Preiselbeersaft (und ich h.a.s.s.e Preiselbeersaft und er muss aber...) und völliges Unvermögen sich auf irgendetwas länger als 20 Minuten zu konzentrieren und waaah...

Gottseidank gibt's schon wieder Löffeleier. Der heutige Tag wäre echt gemein ohne Löffeleier.

About

Ein bunter Mix aus Sanitätergedanken, Studentenqualen, zuwenig Schlaf, drei Jobs und einem zum Teil etwas wirren Privatleben. Lesen auf eigene Gefahr. Dass Beiträge immer verständlich und klar formuliert sind, wird hier nicht garantiert.

Zum Rauszoomen ...


Daft Punk feat. Pharell
Get Lucky


Miike Snow
Animals


Paolo Nutini
New Shoes

Das kleine....

es gibt noch etwas anderes als "Lewin - Genes, 9. Auflage" und "Brock - Biology of Microorganisms" ...


Dr. Michael Tsokos
Dem Tod auf der Spur

Früher, als das Gras noch grün und die Kühe noch fett waren ...

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Wow ... Schon soviele?

Little Mia is watching :-) ...

Status

Online seit 2052 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 20. Mai, 07:29

Disclaimer

Eh klar. Alles erstunken und erlogen. Keine Ähnlichkeiten zu wem auch immer, egal ob lebend, tot, fiktional. Und mich gibt's in Wirklichkeit auch nicht.

... and the Oscar goes to ...
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die wände hoch, die straßen entlang ...
feiertags-wahnsinn
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G'schmackig!
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im auftrag eurer eiligkeit
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