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Donnerstag, 19. November 2009

Dumm

Ja, ok.
Man kann bei Kindern nicht ständig die Augen überall haben, das seh ich völlig ein ...

Aber

... ein Reiningungsmittel mit einem pH Wert von 14 in einer Kinderbetreungsstelle offen in einem Becher herumstehen zu lassen ...

... dann erst nach 10 Minuten Untersuchung am erbrechenden und schwer speichelnden Kind damit herauszurücken, daß das Zwutschki vielleicht das Zeug getrunken haben könnte ...

... zeugt von maximaler Dummheit. Und Fahrlässigkeit.
Meiner Meinung nach.

Freitag, 13. November 2009

Ich habe ...

... keine Lust, in 6 Stunden wieder aufzustehen.

... wirklich keinerlei Bedürfnis danach, mich morgen im Kurs so wie heute oder auch gestern als Dodl , der ich nicht bin, hinstellen zu lassen.

... noch viel, viel, viel weniger Bock darauf, mir morgen (wieder) sexistische Bemerkungen anzuhören, die mir an jedem anderen Tag vermutlich nur eine mehr oder weniger schlagfertige Antwort meinerseits entlocken würden, die mich morgen aber zu Tode nerven werden.

... nicht vor, in den nächsten paar Tagen viel über die vergangenen paar Tage nachzudenken. Ehrlich nicht. Ich versuche, zu akzeptieren, nicht zu grübeln (und ein wenig Verdrängen ist auch eine ganz gute Taktik).

... mir heute beim Traumatraining das Kreuz verissen (wieso krieg eigentlich immer ich die blöden Beispiele bzw die besonders unhandlichen Kollegen als Opfer?).

... heute eine Killerbowle für morgen angesetzt (15 Kilo Tiefkühlbeeren erquicken sich im Augenblick in 3 l Bacardi und 2 kg Zucker. Noch Fragen?).

Dienstag, 10. November 2009

...

Das einzig Wichtige im Leben
sind die Spuren von Liebe,
die wir hinterlassen,
wenn wir ungefragt weggehen
und Abschied nehmen müssen.


Albert Schweitzer

Sonntag, 8. November 2009

Very Amusing

Einfach „[Dein Name] braucht“ googlen und die ersten 10 Suchergebnisse auflisten:

Mia braucht ...

... neues Zuhause dringend in Berlin. (das ist kein deutscher Satz oder?)
... Hilfe. (stimmt wohl auch irgendwie ...)
... Henry. (aso?)
... ein ruhiges Zuhause mit Menschen, die sie so akzeptieren wie sie ist. (heimatlos und keine Freunde. Super.)
... keine Sau. (richtig, ich esse nur sehr selten Schweinefleisch.)
... nun seit zwei Tagen keinen Schnuller mehr. (besser spät als nie).
... 3 Beutel am Tag. (Teebeutel? Chipsbeutel?)
... Kleidung für den Winter. (kein daheim, keine Freunde, kein Gwand ... mir gehts ja vielleicht dreckig).
... Frauen, die Lust haben mitzuarbeiten (klingt gut, wenn man denn auch wüßte, woran ...)
... bestimmt extra Farbe. (kann nie schaden!)



woher? -> guckstu hier.

Der Fairness halber muß ich sagen, daß ich hier nicht genau die 10 ersten Suchergebnisse verwendet habe, weil "Mia braucht" v.a. Ergebnisse diverser AustroPop-Songlyrics lieferte ... ;-)

Mittwoch, 4. November 2009

Vermißt

Und ich weiß sogar, wer's war, auch, wenn ich es nicht beweisen kann.

Es handelt sich um eine Wiederholungstäterin.

Sie hat sich nie über kleinere Delikte hinausgewagt, weshalb von Strafverfolgung abgesehen wurde, aber jetzt ist es soweit: Die Gier nach Befriedigung des unseligen Freßtriebes dürfte zu stark gewesen sein, zumal in den letzten Wochen und Monaten keinerlei Vorfälle zu verzeichnen waren. Ich schließe daraus, daß sie - die Waschmaschine - sich nun nicht mehr mit Socken zufrieden geben wollte. Denn was diesmal fehlt, obwohl ich Stein und Bein schwöre, es in die Trommel gestopft zu haben, ist ein Kopfkissenbezug.

Ich warte nun bangen Herzens darauf, was weiter geschieht. Speibt sich die Waschmaschine an, weil ich der verzehrte Brocken doch zu groß war (und flutet, in stillem Gedenken an den vor einiger Zeit verschiedenen Geschirrspüler, die Wohnung?)?
Oder rückt sie den Bezug irgendwann wieder raus? Wenn ja, unter welchen Bedingungen? Vielleicht handelt es sich ja hier um eine noch nicht erkannte Geiselnahme ...

Montag, 2. November 2009

Vorsicht - PHTLS (= Rettungsdienst Bla-Bla)

Nur, falls es jemanden interessiert, wie das bei denjenigen welchen, deren Kurs ich besuche, gelehrt wird. Außerdem: vielleicht eine nette Zusammenfassung für jemanden, der danach sucht. Und für mich eine gute Übung, das alles mal halbwegs brauchbar zusammenzuschreiben):

A - Airway
- Fixierung der HWS durch Helfer 1
- Atemwege werden geprüft, gegebenenfalls Obstruktionen entfernt (Magillzange, Absaugen - auch unter Zuhilfenahme des Laryngoskops - unter Sicht)
- Freihalten der Atemwege dr. Helfer 1 (Güdeltubus, Esmarch-Handgriff)

B - Breathing
- Hochdosiert Sauerstoff über Maske dr. Helfer 2
- Helfer 1 die Atemfrequenz auszählen und weiterhin Atmung überwachen lassen (< 12, > 30 -> assistierte/kontrollierte Beatmung)
- Liegt die Luftröhre medial? (Nein -> V.a. Pneu!)
- Sind die Halsvenen gestaut? (Ja -> Einflußstauung ins Herz, ev. durch Herzbeuteltamponade, Pneu, ...)
- Thorax freilegen und begutachten, Stabilität dr. Druck von oben und von der Seite prüfen (Serienrippenfraktur -> möglicherweise Pneu!)
- Thorax auskultieren (einseitig abgeschwächte oder fehlende Atemgeräusche -> V.a. auf Pneu!)
- Sauerstoffsättigung (eventuell)

C - Circulation
- Sichtbare Blutungen dr. Helfer 2 stillen lassen
- Radialispuls tasten (tastbar: RR über 60-80 mm Hg systolisch, beachte außerdem auch Pulsqualität und Rhythmus.)
- Recap-Zeit (am Daumenballen) prüfen
- Hautfärbung, Schweißig?
- Palpation von Abdomen, Becken, Oberschenkel

Nun wird der Patient anhand der bereits vorliegenden Parameter als kritisch oder nicht kritisch eingestuft - dies gilt nur, wenn der Patient sich z. B. eingeklemmt im Auto befindet. Ansonsten wird normal mit D und E weiterverfahren.
Kritisch bedeutet:
* A-Problem
* instabiler Thorax/einseitig abgeschwächte oder fehlende Atemgeräusche
* Miese Atemfrequenz (< 12, > 30)
* Kein Radialispuls tastbar
* Abwehrspannung im Abdomen
* Bruch großer Röhrenknochen (Oberschenkel)
* Bewußtseinseintrübung, GCS kleiner gleich 13
* Störung von Motorik/Sensibilität an den Extremitäten

Ist der Patient kritisch, wird er flottestens mittels Spineboard in den RTW verbracht. D und E, sowie weitere Maßnahmen (Zugang, Infusion, ...) werden während des Transports durchgeführt.

Ist der Patient nicht kritisch, kann er auch mittels Schaufeltrage und Vakuummatratze versorgt werden. D und E können noch vor Ort durchgeführt werden:

D - Disability
- Pupillencheck (Differenz -> V. a. SHT)
- GCS
- MDS aller Extremitäten

E - Exposure
- Entkleiden des Patienten für gründlicheren Bodycheck inkl. Arme, Kopf, Unterschenkel
- Sind weitere Verletzungen sichtbar?
- Wärmeerhalt

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Sexy

Grüß Sie, junge Frau. Mein Name ist Charmebolzen.
Ich bin zwar nicht mehr ganz jung, sehe eher unter- bis durchschnittlich aus, und hab keine besonders erotische Lebenseinstellung, aber das hindert mich nicht daran, junge Damen anzubraten. Auch, wenn diese mir mehr als deutlich zu verstehen geben, daß sie:

a) bereits vergeben

und

b) nicht daran interessiert sind, den besten Mann der Welt mit einem lahmen Mittvierziger mit Motivationstief zu betrügen.

Ui, wird das lustig ... :))))

Sonntag, 18. Oktober 2009

Zielsicher

Die letzten Laborwochen waren arbeitsreich, aber ok, wat mutt, dat mutt. Natürlich beißt man da durch. Man kann ja die Laborpartner nicht hängen lassen.

Mich den einen laborfreien Tag bis 2 Uhr früh irre gemacht mit DNA und Enzymen und wasauchimmernoch, um die Prüfung am Freitag auf die Reihe zu kriegen. Die wiederholen zu müssen verdirbt mir den ganzen Zeitplan. Das geht nicht.

Das gleich darauf folgende, liebe lange Wochenende mit einer Schulung verbracht (ja, Samstag und Sonntag. Ganztags. An beiden Tagen.) - unbezahlt und freiwillig ... aber hat sich ausgezahlt. Es war interessant, sinnvoll und lustig (alle 3 Punkte treffen reichlich selten auf ein und die selbe Fortbildung zu) und es hätt mir leidgetan, wenn ich das nicht gemacht hätte.

Und nun ist da morgen ein freier Tag, einfach so. Ich hab vergessen, diesen Tag mit irgendwas zu füllen - ich weiß nicht warum. Da ist einfach nix. Ausschlafen, Füße hochlegen, gemütlich ein bißchen Wohnung putzen, einkaufen gehen, Wäsche waschen, wohl fühlen. Dachte ich, als ich heute früh eben jenes güldene, verheißungsvoll unbeschrieben-weiße Kasterl im Kalender erblickte.

Jetzt ist meine Nase zum Bersten voll und dieses komische Druckgefühl zieht sich von der Nasenwurzel zu den Schläfen, unscheinbar, aber störrisch genug, daß ich mir nicht sicher bin, ob es morgen weg oder noch schlimmer sein wird. Und auch Rückenschmerzen pirschen sich leise an, es fühlt sich an, als würde ich ständig auf . Der Organismus begreift zielsicher, wann Ausspannen angesagt wäre und weiß: "Jetzt brauch ich nicht mehr so tun, als ob's noch geht. Jetzt mag ich nämlich nicht mehr."

Klassischer Fall von selber schuld - weil ich selten nein sage und immer alles irgendwie unterbringen will.
Hilft aber nichts.
Es stehen ein fetter zweitägiger Erste Hilfe Kurs, die Sponsionsfeier der besten Mitbewohnerin, Geburtstagsgeschenk für Neffen finden und Arbeit bis zum Erbrechen in den Tagen vor und am Nationalfeiertag selbst an.

Wat mutt, dat mutt :-)

Zum Rauszoomen ...


James Blunt
Out Of My Mind


Nine Inch Nails
The Perfect Drug

Das kleine....

es gibt noch etwas anderes als "Lewin - Genes, 9. Auflage" und "Brock - Biology of Microorganisms" ...



Stephen King
Es

Früher, als das Gras noch grün und die Kühe noch fett waren ...

November 2009
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Wow ... Schon soviele?

Little Mia is watching you :-) ...

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Zuletzt aktualisiert: 21. Nov, 09:43