[>>]

Dienstag, 16. September 2008

Heute ...

... war eigentlich der erste, oder allerspätestens der zweite Satz, den ich von jedem Patienten gehört habe "Warum hat das heute so lange gedauert??"
Normalerweise rolle ich bei so einer Äußerung innerlich ein wenig mit den Augen, bevor das Hirn in den automatischen Entschuldigungs-/Erklärungsmodus schaltet (der meist ungehört verhallt). Leider Gottes ist eine Stunde Durchschnittswartezeit auf einen Krankentransport meist üblich und auch, wenn ich die Leute gut verstehen kann (unterm Strich wollen wir ja alle nur rechtzeitig nach Hause ...) - wir tun was wir können, und was nicht schneller geht, geht halt nicht schneller. Punktum.

Heute aber war meine Antwort auf die empörte obige Frage: "Es tut mir leid, ich weiß es nicht."
Ich wußte es wirklich nicht. Alles, was ich weiß, ist, daß wir wie die Irren von einem Transport zum Nächsten gehechelt sind, von 7:00 an. Ich hab heute nicht mitgezählt, wieviele Menschen wir von A nach B gebracht haben (abgesehen davon, daß die Hälfte wie immer mindestens genauso effektiv mit dem Taxi nach Hause gebracht werden hätte können), aber sehr viele haben sehr, sehr, SEHR lange auf uns gewartet. Und ich versteh nicht warum - an uns liegts nicht. Bei sämtlichen anderen Organisationen war's heute nicht anders, wenn man diversen Unkenrufen glauben darf - überall unter einer Wartezeit von 3 Stunden nichts zu machen.

Der Gewinner des "Wer wartet am längsten?"-Pokals war unser letzter Einsatz (der 2., den wir schon freiwillig übernommen hatten, denn eigentlich wär schon Feierabend gewesen ...). Auf uns wartete ein Herr, der eigentlich schon seit 12:30 abholbereit im Spital saß, wie wir über Funk erfuhren ... und dessen Reaktion, als wir gegen 15:50 bei ihm eintrudelten, interessanterweise auch die entspannteste von allen war:
"Ich war jetzt 2 Wochen im Krankenhaus, da kommts auf 3 Stunden mehr oder weniger auch nicht mehr an."

Versuch ich weiß nicht wieviel - Tag 1

So, außerdem starte ich einen weiteren - und zwar den letzten - Versuch, zum Nichtraucher zu werden.

Der letze Versuch deshalb, weil er endlich funktionieren wird.

Tag 1 meines Nichtraucher-Daseins war unspektakulär. Karotten gefuttert wie ein Weltmeister (Ersatzbefriedigung ... ) und eigentlich, wegen sehr viel zu tun in der Arbeit, keine Zeit gehabt, um drüber nachzudenken. Positiv wirken sich auch Schnupfen und kratziger Hals aus, die allein den Gedanken an ein Zigarettchen nicht soooo prickelnd sein lassen.

Schauma weiter ... ich bin zuversichtlich

Wie immer

Das, was auf der Genetik normalerweise 3 Tage vor der Prüfung passiert, ist auch heute geschehen: Sie haben die Prüfung verschoben. Ausnahmsweise so, daß *mehr* Zeit zum Lernen entsteht und nicht weniger. Gut so ... ich hab's bitter nötig :-/

Zum Rauszoomen ...

Das kleine....

es gibt noch etwas anderes als "Lewin - Genes, 9. Auflage" und "Brock - Biology of Microorganisms" ...



Stephen King
Es

Früher, als das Gras noch grün und die Kühe noch fett waren ...

September 2008
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
13
14
15
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
30
 
 
 
 
 
 

Wow ... Schon soviele?

Little Mia is watching you :-) ...

Status

Online seit 781 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 1. Dez, 20:20