Schleichend
Schleichend hat sich dieses Gefühl breitgemacht.
Es begann mit einem harmlosen Kettenemail vor ein paar Wochen, betitelt mit den Worten "25 Zeichen, daß du erwachsen bist". Amüsant zu lesen, wirklich. Und doch auch recht wahrheitsgetreu ...
Dann kam der letzte Montag, das übliche Desperate Housewives Happening, die beste Mitbewohnerin von allen und Wegus und meine Wenigkeit waren mit von der Partie. Wir ergingen uns in nostalgischen Erinnerungen an die Zeit im Studentenheim, ich grub uralte Videos aus, die ich irgendwann mit der Digicam gemacht hatte und die tiefe Abgründe des Heimlebens zeigen, wir tranken Wein und lachten und jedem von uns fiel noch eine Geschichte "von früher" ein, um eine andere zu toppen ...
Mitbewohner, die vom Fortgehen in der Nacht zuvor so müde waren, daß sie auf dem Weg von ihrem Zimmer zum WC (Luftlinie 3 m) auf der Hälfte des Weges auf dem Sofa einschliefen.
Die großartige Idee, einen Schinken-Käse-Toast in einem Schiebetoaster zuzubereiten, nicht im Plattengrill ...
An 4 von 5 Tagen strandete man abends in irgendeiner Wohnung im Heim, deren Vorräte geplündert wurden. Am 5. Tag war die eigene dran.
Wer ein kleines, tragbares Backrohr hatte, in das gerade mal 2 Baguettes paßten, war allseits geachtet. War das Röhrchen groß genug für eine Tiefkühlpizza (auch, wenn man sie in 2 Hälften brechen muß, damit sie reinpaßt), war man der King.
Nicht zu vergessen: etliche Heimfeste, deren Duftschwaden sich noch Tage nach der Festivität in sämtlichen Stockwerken breitmachten. Oder auch die Polizei, die regelmäßigen bei selbigen Festivitäten vorbeischaute und Strafmandate austeilte. Alle Anwesenden legten zusammen, bezahlten und der Strafzettel wurde eingerahmt und rituell gut sichtbar aufgehängt.
Freundschaften haben sich dort geformt, von denen alle dachten, sie würden mindestens ewig halten. Ewig war dann leider irgendwie doch nicht so lange wie erwartet.
Schade, daß all das vorbei ist. Und irgendwie auch nicht. Aber dann doch ein wenig.
Es begann mit einem harmlosen Kettenemail vor ein paar Wochen, betitelt mit den Worten "25 Zeichen, daß du erwachsen bist". Amüsant zu lesen, wirklich. Und doch auch recht wahrheitsgetreu ...
Dann kam der letzte Montag, das übliche Desperate Housewives Happening, die beste Mitbewohnerin von allen und Wegus und meine Wenigkeit waren mit von der Partie. Wir ergingen uns in nostalgischen Erinnerungen an die Zeit im Studentenheim, ich grub uralte Videos aus, die ich irgendwann mit der Digicam gemacht hatte und die tiefe Abgründe des Heimlebens zeigen, wir tranken Wein und lachten und jedem von uns fiel noch eine Geschichte "von früher" ein, um eine andere zu toppen ...
Mitbewohner, die vom Fortgehen in der Nacht zuvor so müde waren, daß sie auf dem Weg von ihrem Zimmer zum WC (Luftlinie 3 m) auf der Hälfte des Weges auf dem Sofa einschliefen.
Die großartige Idee, einen Schinken-Käse-Toast in einem Schiebetoaster zuzubereiten, nicht im Plattengrill ...
An 4 von 5 Tagen strandete man abends in irgendeiner Wohnung im Heim, deren Vorräte geplündert wurden. Am 5. Tag war die eigene dran.
Wer ein kleines, tragbares Backrohr hatte, in das gerade mal 2 Baguettes paßten, war allseits geachtet. War das Röhrchen groß genug für eine Tiefkühlpizza (auch, wenn man sie in 2 Hälften brechen muß, damit sie reinpaßt), war man der King.
Nicht zu vergessen: etliche Heimfeste, deren Duftschwaden sich noch Tage nach der Festivität in sämtlichen Stockwerken breitmachten. Oder auch die Polizei, die regelmäßigen bei selbigen Festivitäten vorbeischaute und Strafmandate austeilte. Alle Anwesenden legten zusammen, bezahlten und der Strafzettel wurde eingerahmt und rituell gut sichtbar aufgehängt.
Freundschaften haben sich dort geformt, von denen alle dachten, sie würden mindestens ewig halten. Ewig war dann leider irgendwie doch nicht so lange wie erwartet.
Schade, daß all das vorbei ist. Und irgendwie auch nicht. Aber dann doch ein wenig.
m_i_a - 22. Jan, 10:50




