Das Schlimmste
Es klingelt.
Snooze.
Es klingelt praktisch sofort wieder.
Snooze.
Es ist eigentlich gar nicht so früh. Der innere Uhr steht aber irgendwo bei 2:30. Die Augenlieder sind über Nacht praktisch zusammengewachsen. Der Körper hat durch sein Gewicht eine Kuhle in die Matraze gedrückt, die perfekt seiner Shilouette entspricht. Keine idealen Voraussetzungen zum Aufstehen.
Aus dem Bett rollen. Blind ins Gewand finden (Augenlider sind noch immer zusammengewachsen). Hirn läuft noch nicht, aber rudimentäre menschliche Triebe übernehmen die Körperfunktionen ... *neanderthalergrunzen* muß .... Bade...zimmer *neanderthalergrunzen*.
Angesichts der aufdringlichen Badezimmerbeleuchtung beginnen sich die Augenlider allmählich voneinander zu lösen. Beim Anblick des Fremden im Spiegel wünscht man sich, dies würde nicht passieren. Blick ins Waschenbecken richten. Wasser zu beobachten, das den Abfluß hinunterrinnt, ist erstaunlich beruhigend.
Und einschläfernd.
Der automatischen Nahrungsaufnahme in der Küche (ich kann mich zwei Stunden später meistens nicht mehr erinnern, was/ob ich überhaupt gefrühstückt habe) folgt das, woran die Geister sich scheiden. Die einen sagen, es ist eh sinnlos, weil man sich in später eh wieder reinlegt, doch ich bin strikter Verfechter davon: es geht ums Bettmachen.
Polster zurechtschütteln und hinlegen.
Decken ausschütteln und hinlegen.
Und da ist es dann: das Schlimmste: die Restwärme spüren, die noch im Bett ist und die einen wie mit Tentakeln wieder hineinziehen will in dieses weiche, kuschlige Gebirge in dem man vor 10 Minuten noch Wälder zersägt hat. Aber: ich widerstehe, breite die Decken über die Matratze und schau, daß ich weiterkomm, aus der Reichweite der Tentakeln.
Aber am liebsten: Mein Gott, nur 5 Minuten. Nur 5 Minuten so tun, als wäre ich noch gar nicht aufgestanden *BauchfleckinsBett*. Und sich in der Restwärme und dem Duft der Bettwäsche suhlen ...
Snooze.
Es klingelt praktisch sofort wieder.
Snooze.
Es ist eigentlich gar nicht so früh. Der innere Uhr steht aber irgendwo bei 2:30. Die Augenlieder sind über Nacht praktisch zusammengewachsen. Der Körper hat durch sein Gewicht eine Kuhle in die Matraze gedrückt, die perfekt seiner Shilouette entspricht. Keine idealen Voraussetzungen zum Aufstehen.
Aus dem Bett rollen. Blind ins Gewand finden (Augenlider sind noch immer zusammengewachsen). Hirn läuft noch nicht, aber rudimentäre menschliche Triebe übernehmen die Körperfunktionen ... *neanderthalergrunzen* muß .... Bade...zimmer *neanderthalergrunzen*.
Angesichts der aufdringlichen Badezimmerbeleuchtung beginnen sich die Augenlider allmählich voneinander zu lösen. Beim Anblick des Fremden im Spiegel wünscht man sich, dies würde nicht passieren. Blick ins Waschenbecken richten. Wasser zu beobachten, das den Abfluß hinunterrinnt, ist erstaunlich beruhigend.
Und einschläfernd.
Der automatischen Nahrungsaufnahme in der Küche (ich kann mich zwei Stunden später meistens nicht mehr erinnern, was/ob ich überhaupt gefrühstückt habe) folgt das, woran die Geister sich scheiden. Die einen sagen, es ist eh sinnlos, weil man sich in später eh wieder reinlegt, doch ich bin strikter Verfechter davon: es geht ums Bettmachen.
Polster zurechtschütteln und hinlegen.
Decken ausschütteln und hinlegen.
Und da ist es dann: das Schlimmste: die Restwärme spüren, die noch im Bett ist und die einen wie mit Tentakeln wieder hineinziehen will in dieses weiche, kuschlige Gebirge in dem man vor 10 Minuten noch Wälder zersägt hat. Aber: ich widerstehe, breite die Decken über die Matratze und schau, daß ich weiterkomm, aus der Reichweite der Tentakeln.
Aber am liebsten: Mein Gott, nur 5 Minuten. Nur 5 Minuten so tun, als wäre ich noch gar nicht aufgestanden *BauchfleckinsBett*. Und sich in der Restwärme und dem Duft der Bettwäsche suhlen ...
m_i_a - 12. Mrz, 12:26





