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Sonntag, 29. März 2009

Positiv Denken I

Schöne Sch...., das ist diese Kreuzung? Kommt mir vor, als hätte ich sie noch nie zuvor gesehen. Sieht tagsüber irgendwie anders aus.
Und wieso sieht überhaupt alles anders aus, wenn man die Strecke selbst fährt und nicht nur als Beifahrer daneben sitzt?
Positiv denken: Erster Einschulungs-Nachtdienst. War klar, daß das nicht einfach wird, aber irgendwann muß ich da durch.
Lehrfahrer M: bewundernswert geduldig.
Vorherrschendes Gefühl: wo bin ich hier nur? (regelmäßig geklärt durch Ms Richtungsanweisungen).

Mit viel Kurbeln und Winken und mit Hilfe des hartgesottenen M, der ständig im Lichtschranken des Garagentors herumhüpft, damit es mir nicht das Blaulicht vom Dach rasiert: beim 3. Versuch endlich in der Garage. Positiv denken: den rechten Spiegel hab ich grad noch gerettet. Und die Garage ist eng, da sind auch andere zu Beginn schon gescheitert.

M bringt's kurz vor Mitternacht auf den Punkt, nachdem ich mich mühsam nach mehrmaligem Reversieren und nur mittels seinem Einweisungswinken in eine Krankenhauseinfahrt hineingezwängt hatte (in die andere sonst problemlos in einem Zug hineinkommen): 'Wir haben's alle mal lernen müssen. Als ich angefangen hab, war alles, was ich gwußt hab, wie ich zu meiner Freundin, zu meine Hawara und von dort wieder nach Hause komm.'

Das gibt Hoffnung. Positiv denken. Mehr fahren. Und Stadtplan stucken.

Positiv Denken II

Der eine Kollege kommt frisch aus Bali, der andere aus Costa Rica, beide urlaubssonnegebräunt. Nummer drei ist erst vor wenigen Tagen aus Australien zurückgekehrt. Hautfarbe erinnert allerdings eher an frischgekochten Hummer *hrhrhr*. Aber diese kleine Schadenfreude befriedigt nur kurz.

Ganz ehrlich? Ich bin neidisch auf die gute Laune, die anscheinend mit der vermaledeiten Urlaubsbräune/-röte einhergeht. Das ist ein kostbares Souvenir, das einem nur die Zeit nehmen kann ... und das tut sie, unerbittlich. Der Teint verblaßt allmählich ... und mit ihm die Urlaubserinnerungen. Je mehr der Alltag und seine Routine wieder in den Vordergrund rücken, desto bleicher wird die Haut. Aber in dieser Zeitspanne, solange man diese leichte Knusprigkeit mit sich herumträgt, so lange zeigt man wortlos "Mir geht’s gut! Ich war auf Urlaub! Und wie geht’s dir, du bleiches Nachtschattengewächs?"
Positiv denken: Gestern ersten Eisbecher der Saison gegessen und geglaubt, einen Hauch Sommer zu spüren. Und: Eigener Urlaub gebucht. Dauert nur mehr ein bißchen. *seufz*

Zum Rauszoomen ...




Leona Lewis
Happy

Das kleine....

es gibt noch etwas anderes als "Lewin - Genes, 9. Auflage" und "Brock - Biology of Microorganisms" ...



Stephen King
Es

Früher, als das Gras noch grün und die Kühe noch fett waren ...

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Wow ... Schon soviele?

Little Mia is watching you :-) ...

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Zuletzt aktualisiert: 15. Dez, 18:41