Lange Woche
Es begann mit dem Flug nach Germanistan (*hrhr*) am Sonntag und diversen Irrungen und Wirrungen, bis man endlich zum Trainingsort gefunden hatte. Die deutsche Bahn hat so ihre Tücken, denn sie ist nicht sehr kompatibel zum österreichischen Gehirn. Egal.
Training? wird sich nun der geneigte Leser fragen.
Jo, meiner einer macht sich allmählich fit für Auslandseinsätze und absolviert diverse dafür nötige Um-, Aus- und Weiterbildungen. Eine davon fand bei unseren nördlichen Nachbarn auf einem Truppenübungsplatz der Bundeswehr statt, wo ich mich eine knappe Woche über etliche Sicherheitsmaßnahmen, die für Einsätze in krisengebeutelten, unaussprechlichen Ländern gelten, aufklären habe lassen. Und, wenn man sich schon auf einem Militärgelände herumtreibt, wird das ganze auch dementsprechend geübt.
Ich bin entführt, gefesselt, gefilzt, als Geisel genommen, verhört und beschossen worden. Ich weiß jetzt ein bißchen Bescheid über die Wirkung von Anti-Personen-Minen, Panzerabwehrminen, Handgranaten und Bomben. Ich habe einen Mercedes G durch eine fiese Geländepiste gelenkt und bin durchgekommen, ohne aussteigen und schieben zu müssen, obwohl ich in knöchelhohem Schlamm stecken geblieben bin. Ich hab neue nette Leute kennen- und Currywurst schätzengelernt und ich hab generell einiges über mein eigenes Verhalten unter Druck herausgefunden.
Eine Woche, die sich sehr gelohnt hat. Auch, wenn ich mich noch immer nicht ganz davon erholt hab ... *gähn*
Und jetzt heißts wieder: zurückfinden ins normale (Studenten-)Leben. Chemielaborabschlußprüfung steht ins Haus, die Wohnung ist in katastrophalem Zustand und Hase muß auch ausgiebig gedrückt werden ...
Training? wird sich nun der geneigte Leser fragen.
Jo, meiner einer macht sich allmählich fit für Auslandseinsätze und absolviert diverse dafür nötige Um-, Aus- und Weiterbildungen. Eine davon fand bei unseren nördlichen Nachbarn auf einem Truppenübungsplatz der Bundeswehr statt, wo ich mich eine knappe Woche über etliche Sicherheitsmaßnahmen, die für Einsätze in krisengebeutelten, unaussprechlichen Ländern gelten, aufklären habe lassen. Und, wenn man sich schon auf einem Militärgelände herumtreibt, wird das ganze auch dementsprechend geübt.
Ich bin entführt, gefesselt, gefilzt, als Geisel genommen, verhört und beschossen worden. Ich weiß jetzt ein bißchen Bescheid über die Wirkung von Anti-Personen-Minen, Panzerabwehrminen, Handgranaten und Bomben. Ich habe einen Mercedes G durch eine fiese Geländepiste gelenkt und bin durchgekommen, ohne aussteigen und schieben zu müssen, obwohl ich in knöchelhohem Schlamm stecken geblieben bin. Ich hab neue nette Leute kennen- und Currywurst schätzengelernt und ich hab generell einiges über mein eigenes Verhalten unter Druck herausgefunden.
Eine Woche, die sich sehr gelohnt hat. Auch, wenn ich mich noch immer nicht ganz davon erholt hab ... *gähn*
Und jetzt heißts wieder: zurückfinden ins normale (Studenten-)Leben. Chemielaborabschlußprüfung steht ins Haus, die Wohnung ist in katastrophalem Zustand und Hase muß auch ausgiebig gedrückt werden ...
m_i_a - 19. Mai, 11:30





