Mittwoch, 9. Februar 2011

Wie man sich unbeliebt macht

Es gibt ein paar ganz einfache Punkte:

1)
Man trinke. Nicht allseits mehr oder weniger unbegrenzt verträgliche Kombinationen wie Apfelsaft mit Wasser aufgespritzt oder diverse Limonaden.
Man trinke irgendwelche alkoholhaltigen Getränke. Die Geister scheiden sich daran, ob es effektiver ist, möglichst viel durcheinander zu trinken oder sich einfach das Härteste vom Harten in ausreichender Dosierung hinter die Binde zu kippen. Fakt ist: a gscheida Fetzn ist schon mal eine gute Basis. Und bitte - ja kein Kaugummi!

2)
Es gibt ja solche und SOLCHE. Die solchen sind amüsant, auf ihre eigene Art und Weise. Sei es, weil sie zusammenhanglosen Stuß reden und damit für Erheiterung sorgen oder, weil sie einfach süß-hilflos sind und damit rudimentär vorhandene Muttergefühle wecken. Die SOLCHEN sind die, deren Verhaltensweisen man sich aneignen sollte, will man sich unbeliebt machen: sie sind
- laut
- ungehobelt
- unkoordiniert bis aggressiv, im Regelfall aber beides in deutlicher Ausprägung

Die Herausforderung hierbei besteht bitte darin, 1) nicht so zu übertreiben, daß man zu 2) nicht mehr fähig ist!


Mit diesen beiden ersten Punkten hat man schon mal wirklich das Gröbste geschafft.
Wie man es aber endgültig hinkriegt, dauerhaft unangenehm aufzufallen, bedingt ein gewisses Maß an Cojones in der Hose: man muß nämlich zu einem Rettungswagen, der mit einem Patienten soeben auf die Spitalseinfahrt zufährt, zurennen, sich gebärden wie ein Irrer und - sobald der Wagen mißtrauisch etwas abbremst, denn man könnte sich ja im Affekt auf die Straße werfen - die Beifahrertür aufreißen und, gepaart mit dem begleitenden, die Nase umschmeichelnden Duft aus Punkt 1), inkohärentes Geschwafel in die Fahrerkabine entlassen.

Schneller kann man kaum Freundschaften schließen.
katerwolf (Gast) - 9. Feb, 20:46

ähm, was hast du gemacht, wo warst du?

m_i_a - 9. Feb, 20:57

ich war hinten im Patientenraum bei der Dame, die wir eigentlich ins Krankenhaus bringen wollten und habe dann aus der 2. Reihe mitbekommen, wie mein Lenker äußerst bestimmt dafür gesorgt hat, daß der Interessent seine Nase wieder aus dem Fahrzeug nimmt....

(ich greife den Fragen mal voraus: ja, ohne Handgreiflichkeiten/nein, unser neuer Freund wollte keine medizinische Hilfe von uns)

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Ein bunter Mix aus Sanitätergedanken, Studentenqualen, zuwenig Schlaf, drei Jobs und einem zum Teil etwas wirren Privatleben. Lesen auf eigene Gefahr. Dass Beiträge immer verständlich und klar formuliert sind, wird hier nicht garantiert.

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