die universität macht naturtalente bläd

Montag, 2. November 2015

Der Countdown läuft

Als ich mein Masterstudium begann war die Suche nach einem Diplomarbeitsthema noch in so weiter Ferne, dass es geradezu lächerlich schien, darüber nachzudenken.

Jetzt sollte ich das Thema bis Jahresende wissen. Und bis März mein Konzept ausarbeiten und bewilligt kriegen und das Ding bis September schreiben. Ich habe also, bedenkt man wie schnell die Zeit seit Studiumsbeginn bisher vergangen ist, gerade mal noch einen Wimpernschlag Zeit.

Kein Wunder, dass ich meine Panikattacken mit -50% Halloween Schokolade und 2+1 gratis Chips-Sackerln im Zaum halten muss.

Mittwoch, 13. Juni 2012

Sommerferien 2012

28.6. - Prüfung Bioinformatik
7.7. - Prüfung molekulare Infektionsbiologie
22.9. - Prüfung molekulare Entwicklungsbiologie
25.9. - Prüfung molekulare Evolution
29.9. - Prüfung Cell Biology


Ich weiß schon, was ich den August über mache...

Freitag, 17. Juni 2011

Taktische Frage

Müdigkeitslevel bei 6/10. T-16h.

1) Jetzt lernen bis nix mehr geht, schlafen gehen, morgen früh aufstehen und weiterlernen. (Wissensaufnahme bei dieser Variante erfahrungsgemäß eher mittelprächtig, bin aber dafür das Wochenende über nicht ganz so de-brained, was für den anstehenden Dienst Sonntag Nacht vielleicht nicht so schlecht wäre).

2) Jetzt Nickerchen machen, Nacht durchlernen (Megapush für's Kurzzeitgedächtnis. Bulle ist im Kühlschrank, Kaffee genug im Haus) und morgen nach der Prüfung schlafen um für's meet the parents - Happening am Abend fit zu sein? (ich kann hören, wie mein Biorhythmus mit den Zähnen knirscht)

Immer diese Entscheidungen...

Mittwoch, 15. Juni 2011

Angemeldet...

Oh, du holde Prüfungszeit, Zeit des gestapelten Geschirrs, der gemeinschaftlich leidenden Zusammenrottung von Kampfgenossen über diverse Instant Messenger, du Phase der unausgewogenst möglichen Ernährung und des enthirnten Wachzustandes ...

... bald hast du ein Ende!

Freitag, 10. Juni 2011

Der Schreibtisch...

... wird nicht als Schreibtisch genutzt, sondern primär als Ablage für allerlei.

tisch

Gearbeitet wird am Küchentisch, im Angesicht meiner 3 Lieblings-IKÄÄA-Kunstblumen, die milde lächelnd meine Lernbemühungen vom Fensterbrett aus verfolgen. Während der Prüfungszeit ist immer ein Tisch der Mittelpunkt des studentischen Lebens.

Und so findet sich hier ein wildes Konglomerat aus leeren Dosen koffein- und taurinhaltiger Erfrischungsgetränke und diversesten Notizzetteln und Collegeblöcken. Auf dem Virologiebuch liegt mitten auf Hepatitis C eine angeknabberte Semmel. Einzelne, noch im Collegeblock hängende Seiten dienen als Lesezeichen für "Introduction to Genetic Analysis" und umgekehrt. Nur unmöglich zu sagen, was wofür lese-zeicht...

Der offen liegengebliebene orange Textmarker schaut mich vorwurfsvoll an, die drei herumkullernden 50-Cent-Münzen werden auch nach Tagen und Nächten des diskret-Alleingelassen-werdens einfach nicht mehr und irgendwie findet sich trotz eines eigentlich herrschenden Stifte-Overkills nie ein funktionierender Kuli in Reichweite.

Aber es bleibt nicht beim Tisch. Er ist nur die Basis. Von hier breitet sich das Chaos in der gesamten Wohnung aus. Ich habe mittlerweile festgestellt, daß ich ohnehin offenbar darauf angewiesen bin, immer die Hälfte meiner Kleidung in getragener Form in Wäschetonnen vorliegen zu haben, weil ich sonst mit dem vorhandenen Platz sowieso nicht zurande käme.

Auf dem Couchtisch stapeln sich Produkte des täglichen Bedarfs, die auf dem Küchenschreibarbeitstisch keinen Platz finden - auf der Couch wird Gott einen guten Mann sein gelassen, während ich am Küchentisch das Rad neu erfinde. Und so sieht es dort auch aus ...

Fast noch grausamer als die in viel zu kurzer Zeit herannahenden Prüfungen ist das Wissen, das alles irgendwann wieder aufräumen zu müssen...

Freitag, 21. Mai 2010

PräPrüfungsDay



Wollte um 6:30 aufstehen. Geworden ist es 7:30. Auch ok.
Einkaufen - Nervennahrung in Form von Erdbeeren, Schoki, Zimtgrießpudding (ja, ich esse sowas!) ist für Bewältigung des Tages bitter nötig. Frühstück dezimiert die besorgte Nervennahrung mal auf die Hälfte ...

10:00 - Blick ins UNIVIS zeigt: Heureka, sie haben es geschafft! Es gibt tatsächlich eine Uhrzeit für meine Prüfung! Und das schon einen Tag vorher! Blick auf die Uhr ernüchtert: noch 23 Stunden. Entschluß wächst: NEIN, ich melde mich NICHT ab. Ich bin KEIN Lulu! Alles-wird-gut! Buch auf, Nase rein, wikipedia, go, go, go!

14:00 - Unglaublich, wie einen Belgische Meeresfrüchte bei Laune halten können.

15:30 - das erste große AHA-Erlebnis des Tages. Eine Riesenfrage klärt sich endlich auf. Maternale Faktoren sind nicht mehr ganz so unverständlich, wie sie mal waren. (Meeresfrüchte sind übrigens halb leer).

16:00 - puh, ist mir übel. Aber ich glaub, ich beackere grad die letzte Prüfungsfrage (Gen-Mapping, ganz fieses Thema).

16:50 - ich glaube, ich hab die letzte Frage nach wilden Recherchen in Google, Griffiths und Lewin endlich raus. Aber ob ich die im Bedarfsfall reproduzieren kann, ist eine gänzlich andre Sache ...
Bekomme Lust auf ein saftiges Medium-Rindersteak. Wenn ich je schwanger werden sollte, können meine Essensgelüste nicht sehr viel perverser werden, als während einer Endspurt-Lernphase....
Kurz etwas Musikhören und an einem roten Bullen nippen klärt das Hirn für weiteres Kurzzeitwissen.

17:30 - ok, es war nicht die letzte Frage ... wär ja zu schön gewesen.

18:15 - verspüre den unbändigen Drang, sofort Geschirr abwaschen zu müssen. Werde dem nachgeben. Nudelfertiggericht köchelt derweil munter vor sich hin. Stelle fest, daß das, was außen auf der Packung draufsteht (regelmäßig Rühren während des Kochens) durchaus seine Berechtigung hat ...
Strategieentwicklung beim Essen und Simpsons gucken:
Bisher ausgearbeitete Prüfungsfragen sind beim Prof. beliebt und decken ca. 65 % des Stoffes ab. Also werde ich die restliche Nacht damit verbringen, mir diese Fragen und ihre Antworten ins Hirn zu meißeln. Alles-wird-gut. ALLES-WIRD-GUT!

PräPrüfungsNight

Der Plan wäre gewesen, nach den Simpsons weiterzupauken. Nur kam ich gar nicht dazu, die Simpson fertigzusehen, weil die Arbeit anrief und mich - ob meiner Bereitschaft heute - des nächtens in die Firma zitierte. 2 Stunden später war mein Dienst dort getan und nun, um

22:40 - gehts auf zur Einmeißelung des Wissens in mein Hirn.

23:30 - ich könnte mich noch eine halbe Stunde lang abmelden. Tu ich aber nicht. Nein, ich bleibe standhaft!

00:02 - Oh Gott, jetzt muß ich da wirklich hingehen morgen ...

00:30 - Meeresfrüchte fast leer. Das werden 1 Mrd. Kilometer im Fitneßcenter ...

01:15 - müde, müde, müde, dem Zucker-Koffeinschock zum Trotz...

01:30 - Hirnkapazität eindeutig unter aller Sau. Ein paar Stunden Schlaf und dann weiter im Text...

05:00 - *gäääääääähn* .... *zumSchreibtischkriech*

07:45 - Fragen bis auf 3 Stück halbwegs im Kopf. Hoffentlich bleiben sie da noch 2 h ... auf in den Kampf...

Dienstag, 18. Mai 2010

Ich will nicht..

... daß am Samstag Prüfung ist. Ich will nicht, will nicht, WILL NICHT. Wo ist nur die ganze Zeit hin, die ich fürs Lernen eingeplant hatte?!

Freitag, 2. April 2010

Streberzeit beginnt

Vorbei mit chilligerweise mein Teilzeitjobleben genießen.

Es darf wieder gelernt werden - auf gehts, diesmal haut die "Molekulargenetik I" aber hin ...
Die ersten beiden Kapitel warten ...

Donnerstag, 4. Februar 2010

Sie wollen alles. ALLES!

SIE, die willenlosen Helfer von Ihnen, wollen alles: Alle Zeugnisse, alle Studienbuchblätter, alle Inskriptionsbestätigungen ... vermutlich sogar mein erstgeborenes Kind.

Sinn der Sache: Check-Up, ob ich auch immer brav meine 8h/Semester gesammelt und mir so die Studienbeihilfe verdient hab.

Fakt ist: Die 8 h hab ich nicht immer.

Trumpf im Ärmel: Fachärztliche Bestätigung über mein Rheuma und die darausfolgende Behinderung des erfolgreichen Studienablaufs. Und das ist nicht mal gelogen. Die Phase, in der meine Semesterstunden erbärmlich niedrig sind, ist genau die, in der die Diagnose und die Medikamenteneinstellung erfolgt sind. Abgesehen davon, daß man sich zu Beginn einer nicht heilbaren Erkrankung einfach mal eine Zeitlang wirklich leid tut und keinen Bock auf gar nichts hat (rückblickend betrachtet kann ich heute sagen, daß ich da ziemlich nah an einer Depression vorbeigeschrammt bin).

Die Frage ist: Erkennen DIE diese Bestätigung an? Und was mach ich, wenn nicht?

About

Ein bunter Mix aus Sanitätergedanken, Studentenqualen, zuwenig Schlaf, drei Jobs und einem zum Teil etwas wirren Privatleben. Lesen auf eigene Gefahr. Dass Beiträge immer verständlich und klar formuliert sind, wird hier nicht garantiert.

Zum Rauszoomen ...


Massive Attack
Paradise Circus



Clara Luzia
Here's To Nemesis

Das kleine....

Früher, als das Gras noch grün und die Kühe noch fett waren ...

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Wow ... Schon soviele?

Little Mia is watching :-) ...

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Online seit 3542 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 28. Jan, 01:32

Disclaimer

Eh klar. Alles erstunken und erlogen. Keine Ähnlichkeiten zu wem auch immer, egal ob lebend, tot, fiktional. Und mich gibt's in Wirklichkeit auch nicht.

... and the Oscar goes to ...
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Das Wort ist mächtiger als das Schwert
die gewisse Grundgröße: 6 m!
die universität macht naturtalente bläd
die wände hoch, die straßen entlang ...
feiertags-wahnsinn
fiese tage
G'schmackig!
gute Idee - schlechte Idee
im auftrag eurer eiligkeit
music makes the world go round
na geh!
schön!
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