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    <title>Sommer ist, wenn man trotzdem lacht. : Rubrik:im auftrag eurer eiligkeit</title>
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    <dc:publisher>m_i_a</dc:publisher>
    <dc:creator>m_i_a</dc:creator>
    <dc:date>2009-12-31T12:44:53Z</dc:date>
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    <title>Sommer ist, wenn man trotzdem lacht.</title>
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  <item rdf:about="http://mia2.twoday.net/stories/6111725/">
    <title>Haben Menschen ein Ablaufdatum?</title>
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    <description>Man möchte meinen, daß es keine günstigeren Voraussetzungen gibt, einen Kreislaufstillstand zu erleiden, als im &lt;i&gt;Beisein &lt;/i&gt;eines Rettungsteams und eines Notarztes.&lt;br /&gt;
Man möchte meinen, bei praktisch 0 hands-off Zeit hat man gute Chancen, wenigstens a bisl was zu reißen, wie man hierzulande so schön sagt. Wenigstens wieder einen Rhythmus herzustellen. Er muß ja nicht schön sein. &lt;br /&gt;
Man möchte meinen, wenn die Zugänge sofort sitzen und die Intubation in Rekordzeit klappt, dann kann das wirklich hinhauen. Nur dieses eine Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tja, man irrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die Momente, in denen ich mich frage, ob es nicht so ist, daß wir alle nur eine ganz bestimmte Zeit auf dieser Welt verleben dürfen. Und wenn sie abgelaufen ist, ist sie abgelaufen, da können die Umstände noch so praktisch, die Teams noch so motiviert, die medizinischen Möglichkeiten noch so ausgereift sein. In dem Moment, da das Ablaufdatum erreicht ist, sind wir, auch wenn um jeden Herzschlag gekämpft wird, alle machtlos - und können alles Weitere nur so hinnehmen, wie es kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Memo an mich selbst:&lt;br /&gt;
- Leben mehr genießen!&lt;br /&gt;
- Öfter danke sagen!&lt;br /&gt;
- Mich mehr freuen!</description>
    <dc:creator>m_i_a</dc:creator>
    <dc:subject>im auftrag eurer eiligkeit</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 m_i_a</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-28T20:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mia2.twoday.net/stories/6050301/">
    <title>Dumm</title>
    <link>http://mia2.twoday.net/stories/6050301/</link>
    <description>Ja, ok. &lt;br /&gt;
Man kann bei Kindern nicht ständig die Augen überall haben, das seh ich völlig ein ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... ein Reiningungsmittel mit einem &lt;a href=&quot;http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/ad/S%C3%A4uren_und_Laugen_-_PH_Skala_Universalindikator.png&quot;&gt;&lt;b&gt;pH Wert von 14 &lt;/b&gt;&lt;/a&gt;in einer Kinderbetreungsstelle offen in einem &lt;i&gt;Becher &lt;/i&gt;herumstehen zu lassen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... dann erst nach 10 Minuten Untersuchung am erbrechenden und schwer speichelnden Kind damit herauszurücken, daß das Zwutschki &lt;i&gt;vielleicht &lt;/i&gt;das Zeug getrunken haben &lt;i&gt;könnte &lt;/i&gt;...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... zeugt von maximaler Dummheit. Und Fahrlässigkeit. &lt;br /&gt;
Meiner Meinung nach.</description>
    <dc:creator>m_i_a</dc:creator>
    <dc:subject>im auftrag eurer eiligkeit</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 m_i_a</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-19T06:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mia2.twoday.net/stories/6023599/">
    <title>Vorsicht - PHTLS (= Rettungsdienst Bla-Bla)</title>
    <link>http://mia2.twoday.net/stories/6023599/</link>
    <description>Nur, falls es jemanden interessiert, wie das bei denjenigen welchen, deren Kurs ich besuche, gelehrt wird. Außerdem: vielleicht eine nette Zusammenfassung für jemanden, der danach sucht. Und für mich eine gute Übung, das alles mal halbwegs brauchbar zusammenzuschreiben):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;A - Airway&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
- Fixierung der HWS durch Helfer 1&lt;br /&gt;
- Atemwege werden geprüft, gegebenenfalls Obstruktionen entfernt &lt;i&gt;(Magillzange, Absaugen - auch unter Zuhilfenahme des Laryngoskops - unter Sicht)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
- Freihalten der Atemwege  dr. Helfer 1 &lt;i&gt;(Güdeltubus, Esmarch-Handgriff)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;B - Breathing&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
- Hochdosiert Sauerstoff über Maske dr. Helfer 2&lt;br /&gt;
- Helfer 1 die Atemfrequenz auszählen und weiterhin Atmung überwachen lassen &lt;i&gt;(&lt; 12, &gt; 30 -&gt; assistierte/kontrollierte Beatmung)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
- Liegt die Luftröhre medial? &lt;i&gt;(Nein -&gt; V.a. Pneu!)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
- Sind die Halsvenen gestaut? &lt;i&gt;(Ja -&gt; Einflußstauung ins Herz, ev. durch Herzbeuteltamponade, Pneu, ...)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
- Thorax freilegen und begutachten, Stabilität dr. Druck von oben und von der Seite prüfen &lt;i&gt;(Serienrippenfraktur -&gt; möglicherweise Pneu!)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
- Thorax auskultieren (einseitig abgeschwächte oder fehlende Atemgeräusche -&gt; V.a. auf Pneu!)&lt;br /&gt;
- Sauerstoffsättigung &lt;i&gt;(eventuell)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;C - Circulation&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
- Sichtbare Blutungen dr. Helfer 2 stillen lassen&lt;br /&gt;
- Radialispuls tasten &lt;i&gt;(tastbar: RR über 60-80 mm Hg systolisch, beachte außerdem auch Pulsqualität und Rhythmus.)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
- Recap-Zeit (am Daumenballen) prüfen&lt;br /&gt;
- Hautfärbung, Schweißig?&lt;br /&gt;
- Palpation von Abdomen, Becken, Oberschenkel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird der Patient anhand der bereits vorliegenden Parameter als kritisch oder nicht kritisch eingestuft - dies gilt nur, wenn der Patient sich z.  B. eingeklemmt im Auto befindet. Ansonsten wird normal mit &lt;b&gt;D &lt;/b&gt;und &lt;b&gt;E &lt;/b&gt;weiterverfahren.&lt;br /&gt;
Kritisch bedeutet:&lt;br /&gt;
* A-Problem&lt;br /&gt;
* instabiler Thorax/einseitig abgeschwächte oder fehlende Atemgeräusche&lt;br /&gt;
* Miese Atemfrequenz (&lt; 12, &gt; 30)&lt;br /&gt;
* Kein Radialispuls tastbar&lt;br /&gt;
* Abwehrspannung im Abdomen&lt;br /&gt;
* Bruch großer Röhrenknochen (Oberschenkel)&lt;br /&gt;
* Bewußtseinseintrübung, GCS kleiner gleich 13&lt;br /&gt;
* Störung von Motorik/Sensibilität an den Extremitäten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der Patient kritisch, wird er flottestens mittels Spineboard in den RTW verbracht. &lt;b&gt;D&lt;/b&gt; und &lt;b&gt;E&lt;/b&gt;, sowie weitere Maßnahmen (Zugang, Infusion, ...) werden während des Transports durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der Patient nicht kritisch, kann er auch mittels Schaufeltrage und Vakuummatratze versorgt werden. &lt;b&gt;D&lt;/b&gt; und &lt;b&gt;E&lt;/b&gt; können noch vor Ort durchgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;D - Disability&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
- Pupillencheck (Differenz -&gt; V. a. SHT)&lt;br /&gt;
- GCS&lt;br /&gt;
- MDS aller Extremitäten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;E - Exposure&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
- Entkleiden des Patienten für gründlicheren Bodycheck inkl. Arme, Kopf, Unterschenkel&lt;br /&gt;
- Sind weitere Verletzungen sichtbar?&lt;br /&gt;
- Wärmeerhalt</description>
    <dc:creator>m_i_a</dc:creator>
    <dc:subject>im auftrag eurer eiligkeit</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 m_i_a</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-02T17:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mia2.twoday.net/stories/5964355/">
    <title>Wie es sein hätte können</title>
    <link>http://mia2.twoday.net/stories/5964355/</link>
    <description>Berufungsursache: Brustschmerz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann jetzt grundsätzlich mal alles sein. Von angeknackster Rippe wegen &quot;gestern im Badezimmer ausgerutscht&quot; über &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Lungenembolie&quot;&gt;&lt;b&gt;Lungenembolie &lt;/b&gt;&lt;/a&gt; bis hin zur von mir bis auf Blut verhaßten &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Intercostalneuralgie&quot;&gt;&lt;b&gt;Intercostalneuralgie&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;. Was das dann &lt;i&gt;wirklich &lt;/i&gt;ist, kommt über die Alarmierung oft nicht genau raus... siehe auch &lt;a href=&quot;http://mia2.twoday.net/20090205/&quot;&gt;&lt;b&gt;Stille Post&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; ;-) .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gedrillte Rettungsmensch (und zumeist auch der Laie) denkt aber bei &quot;Brustschmerz&quot; an ... na? Genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So stapfen wir also, bepackt mit EKG, Sauerstoff, Rucksack, ... die Stiegen hinauf. Die Gattin des Patienten erwartet uns völlig aufgelöst in der Wohnungstür und bringt uns zu ihrem Mann, ca. 65, der kaltschweißig und nervös bis ängstlich auf der Couch liegt. Er hat Probleme zu sprechen, schnappt immer wieder nach Luft und klagt über einen stechenden Schmerz in der Brust, der in die linke Schulter ausstrahlt. Er hat das schon seit einigen Stunden, aber vorher war&apos;s nicht so schlimm, jetzt erst, als er die Stiegen zur Wohnung hochgegangen ist, ist das so tragisch geworden. Jetzt hat er Probleme beim Atmen und große Angst, die ihm gemeinsam mit dem Schmerz die Kehle zuschnürt. Außerdem wird ihm auch allmählich übel. &lt;br /&gt;
Die Gattin verliert zunehmend die Nerven, fragt immer wieder dazwischen, ob ihr Mann jetzt sterben wird, und ob sie irgend etwas tun kann um uns zu helfen. Versuche, sie zu beruhigen, wirken immer nur kurzfristig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Notarzteinsatzfahrzeug&quot;&gt;&lt;b&gt;NEF &lt;/b&gt;&lt;/a&gt;mit unserem Notarzt drin trifft ein paar Minuten nach uns (dem &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Rettungswagen&quot;&gt;&lt;b&gt;RTW&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;) ein. Man verfrachtet den Patienten ins Rettungsauto, die Gattin hastet, mühsam um Fassung bemüht, durch die Wohnung, um Sachen fürs Spital zusammenzusuchen und sich damit irgendwie davon abzulenken, wie es um ihren Mann steht, der Doktor beäugt das EKG, stellt einen Batzen-Infarkt fest, sticht einen Zugang und spritzt Diverses. Dann gehts mit viel Licht und unter Reanimationsbereitschaft ins Spital.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hätt&apos;s auch sein können. War&apos;s aber nicht. *rewind*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... stapften, bepackt mit EKG, Sauerstoff, Rucksack, ... die Stiegen hinauf.&lt;br /&gt;
Die Gattin, etwas angespannt, aber sehr besonnen, führt uns ins Wohnzimmer und ... da steht schon ein EKG auf dem Couchtisch. Und einige leere Ampullen. Und eine mittelalte Dame ist  auch dort, die aufspringt, uns die Hand entgegenstreckt und sich mit einem Affentempo vorstellt.&lt;br /&gt;
&quot;Grüßgott, ich bin Dr. X, ich bin die Hausärztin vom Herrn Y und Chefärztin auf der Kardiologie im Ziemlich-Arg-Großen-Spital-um-die-Ecke.&quot;&lt;br /&gt;
Dr. X dreht sich um und zeigt auf einen Mann ihres Alters, der sich bisher ruhig hinter ihr in einer Zimmerecke gehalten hat und der bis dahin eigentlich keinem aufgefallen war.&lt;br /&gt;
&quot;Das ist mein Mann, er ist Anästhesist im andern-fast-so-großen-Krankenhaus.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann beginnt sie, zu erzählen. Daß sie von der Frau Y (übrigens ein Musterbeispiel an Zurückhaltung und minimaler Hysterie) angerufen worden ist, weils dem Gatten nicht gut ging. Unklare Brustschmerzen seit dem Morgen, jetzt immer schlimmer geworden, usw. (siehe oben).&lt;br /&gt;
Also packt Frau Doktor ihren eigenen Gatten, fährt zum Ort des Geschehens, diagnostiziert dort noch vor unserem Eintreffen mittels eigenem, schmucken, kleinem EKG den Batzen-Herzinfarkt und beginnt gleich mit Therapie - sie spritzt das eine oder andere Mittelchen fürs Herz, ihr Mann checkt die medikamentöse Beruhigung des Patienten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so übernahmen wir einen perfekt antherapierten, quasi völlig beschwerdefreien Patienten (das 2. EKG, kurz vor Abfahrt geschrieben, war um Häuser besser als das erste) und brachten ihn ins Krankenhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitteschön, man verstehe mich richtig: &lt;b&gt;Bei solchen Fällen  plötzlich auftretende Beschwerden, bei denen man das Gefühl hat, daß da ein Notfall dahintersteckt  gehört sich eigentlich als erstes der Anruf bei der Rettung&lt;/b&gt;, nicht beim Hausarzt.&lt;br /&gt;
Trotzdem schauts so aus, daß viele Leute sich zuerst beim Arzt ihres Vertrauens melden und mal nachfragen, was denn das sein kann und was man denn da machen könnte. Ich hab leider auch schon Hausärzte erlebt, die sich dann nicht mit Ruhm bekleckert haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schön, zu sehen, daß es auch den Idealzustand gibt, wo das Zusammenspiel niedergelassener Doktor  Rettung super funktioniert. Das gehört auch mal gesagt, aller Suderei zum Trotz.</description>
    <dc:creator>m_i_a</dc:creator>
    <dc:subject>im auftrag eurer eiligkeit</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 m_i_a</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-28T09:08:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://mia2.twoday.net/stories/5819548/">
    <title>Falscher Film?</title>
    <link>http://mia2.twoday.net/stories/5819548/</link>
    <description>&quot;Tu da nix an wegen dem Kameltreiber.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Na, dann verblutet er halt.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Das nächste Mal mußt du richtig schneiden. Der Länge nach.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was soll man dazu sagen?&lt;br /&gt;
Am allerliebsten: &quot;Runter vom Gas und Klappe halten!&quot;&lt;br /&gt;
Problem: Mit etwas Pech hat man dann eine Anzeige wegen Beamtenbeleidigung am Hals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, nicht alle sind so. Ehrlich nicht. Aber diejenigen welchen fallen dafür umso stärker auf.</description>
    <dc:creator>m_i_a</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 m_i_a</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-13T06:28:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://mia2.twoday.net/stories/5809286/">
    <title>Für alles gibt es ein erstes Mal</title>
    <link>http://mia2.twoday.net/stories/5809286/</link>
    <description>So auch für die Kategorie: Wenn Patienten versuchen, den Sani zu beißen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geglückt ist es der alten Dame nicht (ich war dann doch stärker), aber sie hat sich redlich bemüht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Daß jemand so partout &lt;i&gt;nicht &lt;/i&gt;aus dem Spital weg will, ist mir auch noch nie passiert).</description>
    <dc:creator>m_i_a</dc:creator>
    <dc:subject>im auftrag eurer eiligkeit</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 m_i_a</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-07T15:39:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mia2.twoday.net/stories/5570472/">
    <title>Weinen oder Lachen?</title>
    <link>http://mia2.twoday.net/stories/5570472/</link>
    <description>4 Damen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine tunkt immer wieder den linken kleinen Finger in ein kleines Gläschen mit Orangensaft, um den dranhängenden Tropfen sorgfältig auf ein auf dem Tisch liegendes Papiertaschentuch zu tupfen. Mehr als die Hälfte hat sie auf diese Weise schon perfekt auf die hölzerne Tischplatte gepappt, ohne einen einzigen weißen Fleck im orangensaftgetränkten Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Gegenüber ist auf seine Aufgabe ebenfalls sehr konzentriert: sorgfältig und hingebungsvoll rührt eine andere ältere Dame einen Löffelvoll undefinierbaren Brei nach dem anderen in die neben dem Teller stehende Kaffeetasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere läßt immer wieder Einblicke in ihre eigene kleine Welt zu:  &quot;Sie müssen die Bauchhüre schurzen. Verstehen Sie? Das Trumm ist so groß! Aber er, er hat es gesagt. Wenn das Hasenkatzenkroch tut.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo gehen wir denn hin? fragt mich die Dame, wegen der ich dort bin. &lt;br /&gt;
Zur Kontrolle, sage ich und biete ihr meinen Ellbogen an, in den sie sich mit einem Lächeln einhängt. &lt;br /&gt;
Und dann? fragt sie.&lt;br /&gt;
Dann fahren wir Sie wieder nach Hause.&lt;br /&gt;
Von was?&lt;br /&gt;
Von der Kontrolle.&lt;br /&gt;
Wir fahren zur Kontrolle?</description>
    <dc:creator>m_i_a</dc:creator>
    <dc:subject>im auftrag eurer eiligkeit</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 m_i_a</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-09T17:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mia2.twoday.net/stories/5564034/">
    <title>best impressions</title>
    <link>http://mia2.twoday.net/stories/5564034/</link>
    <description>Berufsinfomesse. Ich war der Informator, nicht der Besucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassung nach 2 x 1/2 Tag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ärgste Augenverdreh-Aussage&lt;/b&gt; (männlich, ca. 17): &quot;Na, Zivildienst? Mach i ned. Ist für Weicheier.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Häufigster &quot;innerer Seufzer&quot;-Wortwechsel:&lt;/b&gt; &quot;Ich möchte den Rettungswagen fahren.&quot; - &quot;Haben Sie schon Erfahrung als Einsatzlenker?&quot; - &quot;Nein. Aber ich will einfach nur fahren. Am liebsten hauptberuflich.&quot; - &quot;Haben Sie schon eine Sanitäterausbildung gemacht?&quot; - &quot;Nein, ich will ja fahren. Mit Blaulicht und so.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ich hasse, was Fernsehserien mit den Leuten anstellen. Glauben wirklich alle an diese ............ (Unwort der eigenen Wahl einsetzen) &quot;Rettungs&quot;serien wo man von einem Wahnsinn in den nächsten stürzt?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Positiv&lt;/b&gt;:&lt;br /&gt;
Wesentlich weniger &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Krocha&quot;&gt;Krocha&lt;/a&gt; als letztes Jahr, ergo war das Publikum wesentlich normaler. Oder zumindest wirkte es optisch so.</description>
    <dc:creator>m_i_a</dc:creator>
    <dc:subject>im auftrag eurer eiligkeit</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 m_i_a</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-06T13:46:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://mia2.twoday.net/stories/5535231/">
    <title>Es zahlt sich aus.</title>
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    <description>&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Megacode-Training&quot;&gt;Megacode-Training&lt;/a&gt; bringt&apos;s wirklich. Die gestrige Reanmiation lief, von meiner Warte aus betrachtet, sehr strukturiert und geordnet ab, wesentlich ruhiger als die letzte. Das lag allerdings sicherlich nicht zuletzt auch am sehr erfahrenen und routinierten Team, mit dem ich unterwegs war. Und an Conny, die uns beim letzten Training vor zwei Wochen wirklich meisterlich drill-sergeant-haft geschunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Erfolgreich waren wir leider trotzdem nicht)</description>
    <dc:creator>m_i_a</dc:creator>
    <dc:subject>im auftrag eurer eiligkeit</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 m_i_a</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-23T09:07:00Z</dc:date>
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    <title>Stille Post</title>
    <link>http://mia2.twoday.net/stories/5496168/</link>
    <description>Irgendwo in der Informationskette hakt&apos;s, ich komm nur nicht so recht drauf, wo. &lt;br /&gt;
Bei dem, der anruft und in Streß und Panik ungenaue oder falsche Info weitergibt? Bei dem, der&apos;s in den Computer reinklopft und der dabei mit wirren Anrufen, der o.g. falschen Info und technischen Tücken kämpft? Oder am System, das versucht, einen Notfall zu automatisieren und möglichst komprimiert weiterzugeben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fakt ist, daß die Berufungsursachen, die man im Auto auf&apos;s Display kriegt, &lt;strike&gt;nie&lt;/strike&gt;   &lt;strike&gt;kaum&lt;/strike&gt;         hin und wieder nicht so recht mit der Realität übereinstimmen, was manchmal zu allgemeiner Erleichterung führt ... und manchmal auch zu massiver Erhöhung des Streßpegels innerhalb kürzester Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgt: Eine kuriose Sammlung aus selbst Erlebtem und Gehörtem (Berufungsdiagnose -&gt; Realität). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewußtloser Patient -&gt; ansprechbar, bloß ein bißchen groggy.&lt;br /&gt;
Bewußtseinsgetrübter Patient -&gt; Schlaganfall (aber ok, kann man noch irgendwie als richtig durchgehen lassen)&lt;br /&gt;
Übelkeit und Erbrechen -&gt; Krampfanfall&lt;br /&gt;
Reanimation -&gt; Unterzucker mit folgendem Krampfanfall und absolut nicht wiederbelebungsbedürftig&lt;br /&gt;
Erkrankter Patient ohne Notfallsymptome -&gt; Reanimation&lt;br /&gt;
Atemstörung -&gt; Krampfanfall (hmm ... ja ... ok, auch &lt;i&gt;irgendwie &lt;/i&gt;richtig, aber nur in zweiter Instanz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... und, die absoluten Highlights:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verletzt mit Motorsäge -&gt; Kollege des Patienten hat ein Stück Holz mit einer Motorsäge geschnitten, ein Stückchen davon wurde dem Patienten auf die Hand geschleudert, wo es eine ca 2 cm große Wunde am Zeigefinger verursachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzliche Bauchschmerzen -&gt; Hausgeburt (die Patientin wußte allerdings bis zum Zeitpunkt, als die Wehen einsetzten, nichts von ihrem Glück und interpretierte ihre Beschwerden ... tja, nun mal als plötzliche Bauchschmerzen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwie ist Rettung fahren manchmal, als säße man am Ende eines laaaangen &quot;Stille Post&quot; Spiels.</description>
    <dc:creator>m_i_a</dc:creator>
    <dc:subject>im auftrag eurer eiligkeit</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 m_i_a</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-05T19:42:00Z</dc:date>
  </item>
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    <title>Gesamt-Score</title>
    <link>http://mia2.twoday.net/stories/5420543/</link>
    <description>Leider mittlerweile 2:0 für den Chef. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ersthelfer hat zwar tapfer (wenn auch nicht ganz optimal) reanimiert, aber manchmal hat man einfach keine Chance. Von unserem Arbeitsablauf her war allerdings alles gut, das kann man positiv verbuchen!</description>
    <dc:creator>m_i_a</dc:creator>
    <dc:subject>im auftrag eurer eiligkeit</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 m_i_a</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-02T18:50:00Z</dc:date>
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    <title>Se Wahnsinn goes on ...</title>
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    <description>RTW Praktikum beendet ... morgen Abschlußgespräch. Man darf gespannt sein - ich hab keine Ahnung mehr, was ich bei diesem ominösen Einstiegstest, der besprochen wird, geschrieben hab, geschweige denn, was davon vielleicht falsch war ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Highlights aus dem Praktikum waren eindeutig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Krampfanfall mit zweifelhaftem Notarzt&lt;br /&gt;
- Kniescheiben-Verrenkung deluxe (Noch nie gesehen sowas! Nie! *brrr*!)&lt;br /&gt;
- Zuviel Alk infolge eines &quot;Ex oder nie wieder ...&quot; Wett-Trinkens zwischen 15-jährigen (um 4 Uhr nachmittags in einer Schul-Mittagspause an einem Wochentag... - siehe auch letzter Eintrag ;-) )&lt;br /&gt;
- V.a. auf Oberschenkelfraktur mit einem schier unmöglichen Stiegenhaus (eh klar, oder?)</description>
    <dc:creator>m_i_a</dc:creator>
    <dc:subject>im auftrag eurer eiligkeit</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 m_i_a</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-06T10:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mia2.twoday.net/stories/5254770/">
    <title>Ein bisl Irrsinn zum Drüberstreuen</title>
    <link>http://mia2.twoday.net/stories/5254770/</link>
    <description>RTW-Praktikum hat begonnen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... und es war bisher unspektakulär, bis auf die kurz vor Dienstende auf dem Schirm folgende Einsatzmeldung erschien:&lt;br /&gt;
&quot;Bim vs. Bim ??? (nichts näheres bekannt)&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der geneigte Leser wird sich jetzt fragen: wie geht das? Wie schafft es die eine Straßenbahn, nennen wir sie Bim A, in Bim B zu krachen, bewegen sich diese Gefährte doch eigentlich bekanntermaßen auf Schienen, und da fahren sie ziemlich fix drauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziemlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bim A fuhr so ihres Weges, bis - flupp! - sie entgleiste. Man frage mich bitte nicht weshalb, irgendwie scheint das keiner so genau zu wissen. Auf jeden Fall kippte sie nicht zur Seite oder tat sonstwas Ungeheuerliches, sondern fuhr auf dem Asphalt weiter, während der Fahrer versuchte, sie zum Stehen zu bringen. Man konnte auf der Straße, jeweils ca. 10 cm neben Schienen, dünne weiße Linien auf dem Straßenbelag sehen, auf einer Länge von mindestens 20 m. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre ja an sich schon interessant - doch es kommt noch Bim B daher, die gleiche Linie, nur in Gegenrichtung. Deren Lenker muß ein ziemlich armes Schwein gewesen sein - sieht nur den Kollegen mitsamt dazugehöriger Straßenbahn auf sich zukommen (und zwar NICHT im vorgesehenen Abstand) und kann nur auf die Bremse steigen (mit Ausweichen ist ja bekanntlich ned viel bei Schienenfahrzeugen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich kam es, wie es kommen mußte: Bim A küßt Bim B. Es war kein Frontalkracher sondern nur ein Aneinanderradieren der jeweils ersten Waggons. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ein insgesamt beeindruckendes Fazit:&lt;br /&gt;
1 Leichtverletzter (und das war gottseidank alles an Personenschaden)&lt;br /&gt;
Bim B (ein ULF): 1. Wagen an der Seite ziemlich sehr putt &lt;br /&gt;
Bim A (eine &quot;alte&quot;): stand zu weit weg, hab ich deshalb nicht gesehen, laut Hörensagen ned allzuschlimm beinander.&lt;br /&gt;
Aufwand gesamt: insgesamt geschätzte 6 Rettungsautos, 2 Notärzte, 1 Wagen vom Wiener Katastrophenschutz, Feuerwehr, mehrere Polizeiautos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Glück war der Großteil des ganzen Aufgebots (zumindest von medizinscher Seite her betrachtet) unnötig. Hätt auch grausliger ausgehen können.</description>
    <dc:creator>m_i_a</dc:creator>
    <dc:subject>im auftrag eurer eiligkeit</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 m_i_a</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-14T09:56:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://mia2.twoday.net/stories/5224785/">
    <title>Letzer Tag ...</title>
    <link>http://mia2.twoday.net/stories/5224785/</link>
    <description>... morgen. Schade, ganz ehrlich. Vor allem nach dem satten Trinkgeld, das wir heut kassiert haben.&lt;br /&gt;
Der Tag begann etwas chaotisch mit einem relativ mühsamen Liegendtransport. Nachdem mein Lenker und ich je nach Bedarf aus dem Bett auf die Trage aus der Trage in den Sessel und aus dem Sessel wieder ins Bett umgelagert hatten (je nachdem, was grad aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nötig war) hatten wir die begleitende Gattin endgültig begeistert - sie drückte mir nach abgeschlossenem  Transport mit den Worten &quot;Vielen Dank!&quot; etliche Scheine in die Hand. Ich war angesichts der Geldmenge wirklich baff, woraufhin sie noch zusetzte: &quot;Ihr wart&apos;s einfach leiwand!&quot;&lt;br /&gt;
Na, das hört man doch gern! :-))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ging in diesem Sinne weiter, durch die Bank sehr nette und pflegeleichte Patienten heute und alles in allem war mein vorletzter Tag sehr entspannt und gemütlich. Einerseits tuts mir wirklich leid, daß meine Arbeitsphase sich dem Ende zuneigt, andererseits hab ich dann wieder mehr Zeit und Energie für Uni (auch die Lernerei für die Prüfung am 11.10. geht ned wirklich so voran, wie ich mir das wünsche ...).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber immerhin mein Werdegang bei meiner Organisation geht in die nächste Runde - im November werde ich die Ausbildung zum Einsatzlenker anfangen und auch der RTW ist (auf der Beifahrerseite bzw. im Patientenraum) in absehbarer Zeit nicht mehr sicher vor mir ...</description>
    <dc:creator>m_i_a</dc:creator>
    <dc:subject>im auftrag eurer eiligkeit</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 m_i_a</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-29T18:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mia2.twoday.net/stories/5187424/">
    <title>Die erste Hälfte unseres Lebens wird von den Eltern ruiniert, die zweite von den...</title>
    <link>http://mia2.twoday.net/stories/5187424/</link>
    <description>Ich habe heute den lieben langen Tag damit verbracht, meine Organisation auf einem Feuerwehrbewerb zu präsentieren. &lt;br /&gt;
Das Bild, das einem da vielleicht in den Sinn kommt, zeigt neugierig aufgerissene Kinderaugen, die wißbegierig jedes noch so kleine Detail erfassen, das man erzählt, weils einfach cool ist, sich mal ein Rettungsauto aus der Nähe anzuschauen, ohne als Patient drinzuliegen. Das Bild beinhaltet vielleicht auch interessierte Eltern, oder zumindest Lehrer, die hin und wieder ihre Schüler zur Ordnung rufen, wenn sie ein wenig über die Stränge schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasset euch gesagt sein, es ist ein schönes Bild, aber es entspricht leider nicht der Realität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aufgerissenen Augen existieren tatsächlich, aber sie sind ein Resultat des überirdischen Zuckerkonsums, dem sich die Kids bei solchen Events, wo einem von Lutschern über Zuckerln bis hin zu Cola alles nachgeworfen wird, hingeben. Einher mit dem (vermuteten) Blutzucker von mindestens 180/Kind geht entsprechendes Verhalten. 5 Minuten stillsitzen? Zuhören? Ach, Schnee von gestern. Ebenso wie Lesen oder Mitdenken, wie die 5-malige Frage &quot;Bist du von der Feuerwehr?&quot; beweist ... die mir allen ernstes gestellt wurde, obwohl ich in voller Uniform&apos;pracht&apos; in einem RETTUNGSWAGEN saß. &lt;br /&gt;
Ein anderes Highlight waren die 2 Mädels, die vor unserem Stand auftauchten und sich fragend umsahen. Sie erblickten Kulis, Zuckerl, Plakate, Fotos, Zeitschriften mit dem Organisationsnamen und - logo. Und dann fragten sie: &quot;Ist das hier das Bundesheer?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch fragen, ob man etwas nehmen darf, was mir über Jahre hinweg eingetrichtert wurde, dürfte mittlerweile vollkommen aus der Mode sein, wie etliche geklaute Feuerzeuge/Kühlschrankmagneten/... beweisen. Einmal kurz gebückt, um die Zuckerlschüssel aufzufüllen, und schon ist etliches weg. Und ja, auch wir haben uns an der Entstehung dieses Zuckerwahnsinns beteiligt, eigentlich darf ich also gar nicht schimpfen. Ich habe mich den halben Tag auch selbst von dem Zeug ernähert, es ist kein Wunder, wenn man davon auf Dauer deppad wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schülergruppen-begleitenden Lehrer schienen ihrerseits die Gelegenheit beim Schopfe zu packen, jene vielversprechende Zukunft, die sie unterrichten dürfen, für 10 Minuten abzuschieben, ohne sich um irgendwas zu kümmern. Das führte zur Maximalzahl von 15 Kindern (in einem, in Worten, EINEM KTW), die zum größten Teil hyperaktiv waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man mag mich für krank halten, aber es hat trotzdem Spaß gemacht. Die Vakuumbeinschiene sorgt immer wieder für Staunen (&quot;Oida, das wird ja wirklich urhart!&quot;) und der Rettungsrucksack für Respekt (&quot;Da ist ja echt viel drin! Ist das schwer?&quot;). Wenn dann interessierte Zwischenfragen kommen, macht mir das wirklich Freude, genauso wenn sich ein kleines Zwutschki nach langem Zögern dann doch traut, sich mal auf die Trage zu legen und sich ein- und wieder ausladen zu lassen. Oder wenn jemand am Auto vorbeigeht, kurz reingrinst und sagt &quot;ich hoff zwar, daß ich euch nie brauch, aber gut, daß es euch gibt&quot;.</description>
    <dc:creator>m_i_a</dc:creator>
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