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na geh!

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Sexy

Grüß Sie, junge Frau. Mein Name ist Charmebolzen.
Ich bin zwar nicht mehr ganz jung, sehe eher unter- bis durchschnittlich aus, und hab keine besonders erotische Lebenseinstellung, aber das hindert mich nicht daran, junge Damen anzubraten. Auch, wenn diese mir mehr als deutlich zu verstehen geben, daß sie:

a) bereits vergeben

und

b) nicht daran interessiert sind, den besten Mann der Welt mit einem lahmen Mittvierziger mit Motivationstief zu betrügen.

Ui, wird das lustig ... :))))

Sonntag, 18. Oktober 2009

Zielsicher

Die letzten Laborwochen waren arbeitsreich, aber ok, wat mutt, dat mutt. Natürlich beißt man da durch. Man kann ja die Laborpartner nicht hängen lassen.

Mich den einen laborfreien Tag bis 2 Uhr früh irre gemacht mit DNA und Enzymen und wasauchimmernoch, um die Prüfung am Freitag auf die Reihe zu kriegen. Die wiederholen zu müssen verdirbt mir den ganzen Zeitplan. Das geht nicht.

Das gleich darauf folgende, liebe lange Wochenende mit einer Schulung verbracht (ja, Samstag und Sonntag. Ganztags. An beiden Tagen.) - unbezahlt und freiwillig ... aber hat sich ausgezahlt. Es war interessant, sinnvoll und lustig (alle 3 Punkte treffen reichlich selten auf ein und die selbe Fortbildung zu) und es hätt mir leidgetan, wenn ich das nicht gemacht hätte.

Und nun ist da morgen ein freier Tag, einfach so. Ich hab vergessen, diesen Tag mit irgendwas zu füllen - ich weiß nicht warum. Da ist einfach nix. Ausschlafen, Füße hochlegen, gemütlich ein bißchen Wohnung putzen, einkaufen gehen, Wäsche waschen, wohl fühlen. Dachte ich, als ich heute früh eben jenes güldene, verheißungsvoll unbeschrieben-weiße Kasterl im Kalender erblickte.

Jetzt ist meine Nase zum Bersten voll und dieses komische Druckgefühl zieht sich von der Nasenwurzel zu den Schläfen, unscheinbar, aber störrisch genug, daß ich mir nicht sicher bin, ob es morgen weg oder noch schlimmer sein wird. Und auch Rückenschmerzen pirschen sich leise an, es fühlt sich an, als würde ich ständig auf . Der Organismus begreift zielsicher, wann Ausspannen angesagt wäre und weiß: "Jetzt brauch ich nicht mehr so tun, als ob's noch geht. Jetzt mag ich nämlich nicht mehr."

Klassischer Fall von selber schuld - weil ich selten nein sage und immer alles irgendwie unterbringen will.
Hilft aber nichts.
Es stehen ein fetter zweitägiger Erste Hilfe Kurs, die Sponsionsfeier der besten Mitbewohnerin, Geburtstagsgeschenk für Neffen finden und Arbeit bis zum Erbrechen in den Tagen vor und am Nationalfeiertag selbst an.

Wat mutt, dat mutt :-)

Donnerstag, 15. Oktober 2009

WTF?

Schneeregen?
Hallo????




Frierend zu lernen hat auch irgendwie seinen Reiz. Irgendwie.
Ich weigere mich standhaft, vor dem 1. November die Heizung aufzudrehen.
Aus Prinzip, verdammt noch mal.

Montag, 5. Oktober 2009

frage ans leben I

warum verirrt sich das papiertaschentuch eigentlich immer in die dunkle wäsche?

Montag, 29. Juni 2009

Gefühlte Luftfeuchtigkeit: 80 %

Tatsächliche laut Widget: 51 %. Kann ned sein. Das kann ned sein. Überall wo es geht schlägt sich in dieser Wohnung Kondenswasser nieder. Der Spülkasten meines WCs tropft vor lauter Kondenswasser.
(Ja, ich schwöre! Es ist nur Kondenswasser! Er ist nicht undicht!)

Das Wetter tut dem Hirn auf alle Fälle ned gut. Ich habe gerade das Bad geputzt und sprühte leidenschaftlich die Duschkabine mit rosa Schaum ein. Ich erinnere mich, daß ich mir noch dachte "Irgendwie riecht das viel angenehmer als sonst", verbuchte den Gedanken aber irgendwo unter ferner liefen.

Als alles fertig besprüht war, warf ich dann doch einen prüfenden Blick auf die Flasche in meiner Hand, nur um festzustellen daß es nicht das "anti-Kalk-anti-Schmutz-anti-Fett-ich-mach-alles-glänzend" Zeug sondern Wäschebleichmittel war.

Ich glaube, auch in meinem Schädel bildet sich Kondenswasser.

Dienstag, 2. Juni 2009

Zaaach

Den Umstieg von

nokia6230

auf

xplorer

empfinde ich als wirklich äußerst mühsam. Um nicht zu sagen, zaaach.

Meine Natur-botschert-heit, zusammen mit der heutzutage leider üblichen, billigen Ausführung und Verarbeitung vieler Produkte, meinem zeitweise etwas ungewöhnlichen Lebenswandel (Rabiatistan anyone?) und dem mich langandauernd verfolgenden Pech sind für meine Besitztümer im allgemeinen und technische Geräte im Besonderen der Todesstoß.

Darum also: Umstieg auf das jetzige weltuntergangstaugliche Samsung Xplorer.

Ich bemühe mich, es zu mögen. Es war nicht teuer, ist nicht rutschig und liegt auch bei Regen gut in der Hand, hält laut Theorie einiges aus, es ist auf seine Art und Weise hübsch (auch, wenn ich es lieber in flashigem Rot als noblem Schwarz gehabt hätte), die Sprachqualität ist gut und SMS kommen an. Sehr viel mehr Anforderungen stelle ich nicht an ein Telefon.

Aber als hirnloser ex-Nokia-User leide ich unter der neuen, ungewohnten Menüführung. Und das ist wirklich der Punkt, der mir den Spaß am neuen Handy verdirbt. Ich weiß nicht, wer sich den Samsung-Irrgarten ausgedacht hat und der tägliche Gebrauch wirds hoffentlich richten. Aber noch wirklich absolut nie war der Umstieg auf ein neues Handy so nervenraubend.

Mittwoch, 29. April 2009

das Frühlingsloch

Wir haben:

- die AK-Wahl. Die aber eigentlich - Hand auf's Herz - keinen interessiert. Solang nämlich alles beim Alten bleibt, kann man nach Herzenslust weiter sudern. Und diese ur-eigenste Lieblingsbeschäftigung kann man dem Österreicher nicht wegnehmen.

- das Wetter. Rekordwerte für April seit 30 Jahren und so. Nett. Aber mehr als 5 Minuten kann man sich damit auch nicht beschäftigen. Ausnahme: Beim Krankentransport führt man oft die selbe Wetterunterhaltung mit 7 verschiedenen Leuten. Macht insgesamt 35 Minuten und damit eigentlich das Kraut auch nicht fett.

- die Wirtschaftskrise. Scheint zwar nach wie vor abzulaufen (oder auch nicht), aber wird allmählich fad. Sie muß für ein Weilchen in der Versenkung verschwinden, damit sie bei der nächsten "10.000 Arbeitsplätze werden abgebaut!" Schlagzeile wieder effektiv aufgewärmt werden kann.

Und da kommt sie dann schon sehr gelegen, als Frühlingsloch-Füller für Journalisten (auch wenn man sich über die Zahl der Betroffenen völlig uneins ist, ist ja egal - zwischen 1 und 10 ist österreichweit alles drin, je mehr, desto gut - steigert wohl die Auflage). Sie ist Objekt affektierter Aufregung über jeden Huster und jedes Halskratzen, und ein kleines Sparschwein (beachte: Wortspiel!) für Apotheken und Pharmakonzerne, sie ist Hauptgesprächsthema Nr. 1: die Schweinegrippe.

Endlich mal was anderes als Wirtschafts-/Gas-/Weltkrise: nichts davon kann man wirklich anfassen. Die Krise geistert zwar durch viele Köpfe, das Schwein liegt jedoch tatsächlich auf jedermanns Teller und wirkt deshalb vielleicht realer.
Der Mensch ist - insgeheim - glücklich, sich vor etwas fürchten zu können, das man in der Tat sehen kann, und so zieht nun der Hype seine Kreise ...

Und kaum ist die Schweinegrippe abgeflaut, wird die Wirtschaftskrise wieder angeheizt, wetten? Aufgwärmt is ned nur a Gulasch guad.

Mittwoch, 8. April 2009

Die Sonne ist schuld

Neverever hab ich Leuten, die unangemeldet an meiner Wohnungstür geklingelt haben, aufgemacht. Ok, 1x. Ganz am Anfang. Da war's der Nachbar, der eine Tasse Milch wollte. Aber seither nie wieder. Entweder man klingelt unten und gibt sich zu erkennen (Pizzaservice) oder man hat eh meine Telefonnummer und ruft mich an (Chinamann). Aber alle anderen können mir eigentlich gestohlen bleiben.

Aber heute, heute blinzelte die Sonne so freundlich durch die frisch (und überhaupt nicht streifenfrei) geputzten Fenster herein, daß ich, mir gerade mein Frühstück zubereitend, ein weiches Herz hatte, als es klingelte. Vielleicht ein Nachbar auf verzweifelter Suche nach Zucker für den gute Morgen Kaffee, der bei so einem Wetter natürlich noch viel besser schmeckt, vielleicht der Postler mit einem unerwarteteten Paket das ein lieber Mensch einfach so an mich geschickt hat *freu* ...
vielleicht ...

Natürlich war's die GIS.
Als ob ein Postmensch in den 3. Stock heraufhatschen würde, um ein Paket zuzustellen.

Und die Sonne ist schuld, daß ich jetzt im GIS-Radar aufgetaucht bin. Bisher waren wir in dieser Wohnung erfolgreiche U-Boote.

Donnerstag, 19. März 2009

Heute Regen- oder Schneeschauer

Wecker klingelt.
Augen auf.
Draußen ist es weiß.
Augen zu.


In der Früh und am Vormittag schneit es zeitweise. In der Innenstadt kann der Schneefall in Regen übergehen. Am Nachmittag werden die Schauer seltener und die Sonne kann hervorkommen (wer's glaubt...). Der Nordwind bläst lebhaft bis kräftig. Die Temperatur liegt meist zwischen 2 und 5 Grad.



Wo ist sie, die Erderwärmung? Na? Wo?!?

Montag, 2. März 2009

Wochenend-Diskussion

Eine Flasche mit einem beliebten Erdbeer-Vodka-Mischgetränk steht auf dem Tisch.
Auf dem Etikett an der Rückseite entziffere ich trotz später Stunde folgendes:

Deutsch: Vodka-Erdbeer-Mischgetränk mit 66 % Fruchtanteil.
Englisch: Wodka-Strawberry-Mix with over 50 % fruit

Die Frage, die daraufhin in der Runde auftauchte, kann natürlich vorhergesehen werden - warum macht sich die deutsche Angabe die Mühe, auf's Prozent genau zu sein, während sämtliche englischsprachigen Trinker sich offenbar mit einer pi-mal-Daumen Schätzung des hochwichtigen und -wertigen Fruchtanteils zufrieden geben?

Die Diskussion beantwortete diese essentielle Fragestellung im Endeffekt nicht, denn die vorher erwähnte späte Stunde und nicht zuletzt auch das Erdbeer-Vodka, bzw. Vodka-Erdbeer-Mischgetränk (je nachdem, welche %-Angabe favorisiert wird) führten dazu, daß T's Zunge die motorische Herausforderung des Wortes "strawberry" nicht mehr bewältigen konnte und es zu "strohberry" machte. Und in einer Runde, die vornehmlich aus Computerfachleuten und Technikmenschen bestand, sorgte dieses Wort für akute Erheiterung - plötzlich ging es nicht mehr um Erdbeeren, denn "Strohberry" wurde zu einem Blackberry für Landwirte ...


Vermutlich hätte man dabeigewesen sein müssen ... aber ich finds noch immer lustig :-)

Zum Rauszoomen ...


James Blunt
Out Of My Mind


Nine Inch Nails
The Perfect Drug

Das kleine....

es gibt noch etwas anderes als "Lewin - Genes, 9. Auflage" und "Brock - Biology of Microorganisms" ...



Stephen King
Es

Früher, als das Gras noch grün und die Kühe noch fett waren ...

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Wow ... Schon soviele?

Little Mia is watching you :-) ...

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Zuletzt aktualisiert: 21. Nov, 09:43