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wohnung und wohnungswahnsinn ...

Mittwoch, 4. November 2009

Vermißt

Und ich weiß sogar, wer's war, auch, wenn ich es nicht beweisen kann.

Es handelt sich um eine Wiederholungstäterin.

Sie hat sich nie über kleinere Delikte hinausgewagt, weshalb von Strafverfolgung abgesehen wurde, aber jetzt ist es soweit: Die Gier nach Befriedigung des unseligen Freßtriebes dürfte zu stark gewesen sein, zumal in den letzten Wochen und Monaten keinerlei Vorfälle zu verzeichnen waren. Ich schließe daraus, daß sie - die Waschmaschine - sich nun nicht mehr mit Socken zufrieden geben wollte. Denn was diesmal fehlt, obwohl ich Stein und Bein schwöre, es in die Trommel gestopft zu haben, ist ein Kopfkissenbezug.

Ich warte nun bangen Herzens darauf, was weiter geschieht. Speibt sich die Waschmaschine an, weil ich der verzehrte Brocken doch zu groß war (und flutet, in stillem Gedenken an den vor einiger Zeit verschiedenen Geschirrspüler, die Wohnung?)?
Oder rückt sie den Bezug irgendwann wieder raus? Wenn ja, unter welchen Bedingungen? Vielleicht handelt es sich ja hier um eine noch nicht erkannte Geiselnahme ...

Donnerstag, 25. Juni 2009

Wahnsinn: Stufe 1

Die gute Nachricht: Der Parkettboden ist nicht kaputt.

Die schlechte Nachricht (als ob ich das noch nicht gewußt hätte): die Wand schon. Der grauslige Teil muß rausgestemmt werden, dann werden Heizstäbe und ein Trockner aufgestellt und dann warten wir mal 3 Wochen.

Ich hätte grundsätzlich kein Problem damit ... wenn das endlich mal passieren würde.

Weil vorher muß nämlich noch der Sanitärbetrieb, der grad meinen Schimmelfleck begutachtet hat, meiner Hausverwaltung Bescheid geben. Die müssen einen Installateur in die andere Wohnung, von wo der Schaden ausgeht, schicken, damit der die dortige Dusche begutachten und sein OK geben kann, daß das ausreichend gerichtet worden ist. Dann kann der Sanierungsbetrieb der Hausverwaltung des anderen Hauses ein Angebot legen. Die geben das ihrer Versicherung. Die muß ihr OK für das Angebot geben.
Und dann, aber erst dann!, kann mich mal jemand anrufen und mit mir einen Termin für die Sauerei hier ausmachen.

Aber man muß tun, was man kann.
Angesichts hiervon

igitt1

hiervon

igitt2

und hiervon

igitt3

liege ich zur Zeit mit Vermieter und Hausverwaltung in Verhandlung zwecks Mietreduktion. Daneben schlaf ich nicht.

Samstag, 20. Juni 2009

Nachruf.

Äußerlich gesehen war er nicht der Größte. Seine inneren Werte jedoch sorgten stets für gute Stimmung und entspannte Abende. Seine treue Mitarbeit im Haushalt, die er bis zu seinem qualvollen Ende zu verrichten suchte, wird uns immer in Erinnerung bleiben. Er war ein ruhiger Zeitgenosse, der immer da war, wenn er gebraucht wurde und auf den man sich zu jeder Tages- und Nachtzeit verlassen konnte.

Wir verabschieden uns von unserem Geschirrspüler, der in einer Riesen-Sauerei vorgestern sein Leben ausgehaucht und dabei die halbe Küche unter Wasser gesetzt hat. Sein Ende war unrühmlich, seine Beerdigung unzeremoniös, doch die Emotionen, die sein Abgang bei Anita und mir ausgelöst hat, wird niemand von uns so schnell wieder vergessen.

Und im Elektrogerätehimmel ist die Waschmaschine jetzt wenigstens nicht mehr allein.



Wetten werden angenommen - welches meiner E-Geräte erhängt sich als nächstes?

Und überhaupt...

ad Schimmel:
Er ist noch da, er stinkt und die Hausverwaltung scheint sich wenig dran zu stören. Am Montag werde ich das mittels eines Anrufes ändern.

ad Therme:
Der Installateur hat für das Zurechtbiegen eines verbogenen Drahtes (eines Thermoelementes, wie ich nun weiß), sagenhafte 50,- kassiert (5 Minuten!).
Ich mach die falsche Ausbildung. Das gibts ja eigentlich gar nicht.

In diesem Sinne:

Dienstag, 16. Juni 2009

Die schlechte Nachricht

Die Schimmelwand ist halbwegs trocken, stinkt aber noch immer und macht mein Zimmer damit unbewohnbar.

Der Geschirrspüler haucht allmählich sein Leben aus. 3 von 5 Bröseln auf einem Teller schafft er nicht.

Die Therme produziert mal wieder kein warmes Wasser.


Allmählich hab ich das Gefühl, die Wohnung will, daß ich ausziehe. Aber: sie kann mich mal. Ich bleibe.

Dienstag, 9. Juni 2009

In der verpfuschten Nachbarwohnung ...

... wird im Übrigen fleißig gehämmert und gewerkt. Schaut also aus, als würde dem Schimmel der Kampf angesagt werden.

Montag, 8. Juni 2009

Überraschung!

Donnerstagabend aufgrund penetranten Geruches in der Ecke hinter dem Bett aufgespürt:

wand

Toll. Nasse, bereits schimmlige, bröcklige Wand. Gratuliere! Sie haben einen Wasserschaden gewonnen!

Die Hausverwaltung nahm - am Freitag dann - das ganze recht stoisch: "Ach, es rinnt nicht aus der Wand heraus? Dann ist es nicht dringend. Der Installateur meldet sich am Montag." *grmpf* meinerseits. Aber gut.
Habe verbleibendes Wochenende also zum einen bei einer Fortbildung, zum andern bei Hase verbracht und bin der Grausligkeit so aus dem Weg gegangen. Die Begeisterung, neben sowas zu schlafen, hält sich in klar definierten Grenzen.

Meine Wenigkeit, mit durch Uni bereits stark verminderter Frustrationsschwelle und daher negativer Grundeinstellung, erwartete den Besuch eines unmotivierten, desinteressierten Handwerkers. Der kam nicht.
Stattdessen bekam ich einen höflichen und wiffen Spengler/Installateur, der mit akribischer Genauigkeit die Wohnung und den Dachboden durchcheckte, nur, um zu dem Ergebnis zu kommen, daß das Problem nicht hier in diesen vier Wänden liegen könne.

Und so wanderten wir zum Nachbarhaus hinüber, an dessen Wohnung meine grenzt und läuteten dort die Mieter heraus - um folgendes herauszufinden:

- Die sind dort erst vor einem Monat eingezogen.
- Die dortige Dusche war zu Beginn undicht.
- Unter der Dusche sammelt sich Wasser.
- Hinter dem dortigen Kühlschrank (von Dusche nur durch eine Wand getrennt) ist ebenfalls ein nasser Fleck.
- Der Mieter darunter hat auch einen Wasserschaden - an der Decke.

Das eigentlich Pikante an der Sache: die Hausverwaltung des Nachbarhauses wußte offenbar über irgendwas Bescheid, denn nachdem die neuen Mieter sich über den nassen Fleck in der Küche und der Nachbar drunter sich über seine nasse Decke beschwert hatten, nannte sie es "Rohrbruch" und schickte einen Handwerker vorbei, um die Dusche neu zu verfugen (an und für sich schon mal eine interessante Maßnahme bei einem Rohrbruch ...)

Allerdings war auch diese Neuverfugung (O-Ton "meines" Spenglers) ... "a Frechheit, weil da rinnts no immer durch".

Wir fassen zusammen: Beim Nachbarn wird seit über einem Monat fleißig regelmäßig geduscht. Dusche undicht. Alles saftelt in die Wand und kommt bei mir und den Leuten drunter wieder raus.

Da lacht das Herz.

Donnerstag, 9. April 2009

Er kam, sah, ...

... baute eine neue Düse in die Therme ein, und siehe da -> hot water is in the house, yeah!

Ich muß nicht mehr zu anderen Leuten duschen fahren!
Ich bin wieder dusch-autark!

Samstag, 4. April 2009

Meine Gastherme ...

... ein Quell steter Spannung. Nicht mal "24" kann da mithalten.

Ich erinnere mich liebevoll an frühere Folgen dieser meiner persönlichen Drama-Doku-Soap, wie zum Beispiel Unverhoffte Überraschung. Zu meinen Favoriten gehört aber auch die Episode Wenn's mal wieder länger dauert.

Allen Fans der nervenzerreißenden Gasthermen-Spannung sei gesagt: Es geht endlich wieder weiter! Das Warten hat ein Ende! Der Autorenstreik ist vorbei!

Nach langer Abstinenz beginnt hiermit Folge 3: "Eiskaltes Händchen".


Preisfrage: Worum wird's wohl gehen?

Mittwoch, 30. Juli 2008

strange

Man erinnere sich bitte kurz an das Theater mit der 600,- € Gas-Thermen-Reparatur.

Vermieterin meinte ja dazu, sie würde die Reparatur bezahlen, aber sie würde gern den Gas-Menschen ihres Vertrauens aus *ziemlichweitwegineinemanderenBundesland* kommen lassen, weil sie zu diesem mehr Vertrauen hätte als zur bösen Abzocker-Firma aus Wien (sinngemäß). Sie würde Anitas und meine Telefonnummer dem Gas-Menschen geben und dieser würde dann mit uns einen Termin ausmachen.

Schulterzuckend stimmte ich zu - warum auch nicht ...
Wochen vergingen - kein Anruf.
Dann: Anruf von mir bei Vermieterin wg. faul auf der Haut liegendem Gas-Mann - langes Geschwafel auf die Mailbox.
Tags drauf (Überraschung!!!): Anruf des Gas-Menschen, zwecks Terminvereinbarung.

Ich stellte mich auf Riesensauerei ein ... und spulte im Kopf folgende Konversation ab:
"Wenn Sie wollen, kommen Sie gleich mit dem Staubsauger, dann können Sie das gleich wegsaugen, während ich da bohre ..."
- "Wird nicht gehen, Staubsauger kaputt."
"Tut mir leid, daß das Handtuch so dreckig geworden ist, aber man kann's ja waschen."
- "Kann man nicht, weil Waschmaschine kaputt."
(Wer jetzt berechtigterweise überlegt, warum bei einer Thermenreparatur irgendwas gebohrt werden sollte, dem sei gesagt: ich weiß es nicht. Aber der Schmäh funktioniert nur damit ...)

Aber ... ich schweife ab.
Auf jeden Fall hatte ich das Bad schon freigeräumt, dem Staubsauger gut zugeredet, ein Leichentuch über die Waschmaschine gebreitet ... und der Gas-Mann kam vorbei.
Ich erzählte ihm kurz den thermalen Leidensweg, er nickte brummend in sich hinein und observierte die Rechnung, die der Wartungs-Gas-Mann von vor Wochen dagelassen hatte, und auf der sämtliche Mangel notiert waren.

Dann schrieb er die Bezeichnung der Therme ab, die Mängel von der Rechnung, meinte, er würde sich nächste Woche melden wenn "die Trimma" geliefert worden wären, und ging.
"Arbeits"zeit: 5 Minuten.
Äh ... ????????????

Kommt dieser "Service Termin" noch irgendwem seltsam vor oder bin das nur ich?

(Andererseits: solang ich es nicht bezahle ... es soll mir recht sein ...)

Zum Rauszoomen ...


James Blunt
Out Of My Mind


Nine Inch Nails
The Perfect Drug

Das kleine....

es gibt noch etwas anderes als "Lewin - Genes, 9. Auflage" und "Brock - Biology of Microorganisms" ...



Stephen King
Es

Früher, als das Gras noch grün und die Kühe noch fett waren ...

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Wow ... Schon soviele?

Little Mia is watching you :-) ...

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Zuletzt aktualisiert: 21. Nov, 09:43